Festivalblog #1

Nichts gegen den Clubtouren und Hallenkonzerte, aber unsere Herzen schlagen beim Wort "Openair" ein ganzes Stück höher. 9 lange Monate mussten wir uns gedulden, bis es endlich wieder heisst: Hallo Festivalsommer! 

GUNS'N'ROSES

 

Den Anfang machte niemand geringeres als die Rock-Legenden von Guns'n'Roses! Das letzte Konzert der Amerikaner hier in der Schweiz fand statt, bevor wir überhaupt wussten, was ein Konzert ist. 

In unseren Augen, definitiv eine Band, die man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte. Schon allein deshalb konnten wir uns das nicht entgehen lassen. 

Auch war es für uns eine Premiere in einem so grossen Stadion ein Konzert zu sehen, da wir grundsätzlich die kleinen intimen Shows bevorzugen. 

Frühzeitig machten wir uns bei bestem Wetter auf den Weg ins Letzigrund-Stadion in Zürich. Kurz nach der offiziellen Türöffnung waren wir da und konnten relativ zügig ins Innere gelangen. Wir suchten uns ein Platz mit guter Sicht auf die Bühne, bevor dann erstmal warten angesagt war. Unsere Lieblingsbeschäftigung ;-) 

 

Pünktlich begann dann auch der erste Supportact "Phil Campbell and the Bastard Sons" die die Bühne nach einer guten halben Stunde die Bühne an die Jungs von "The Darkness" übergaben. Im Gegensatz zum düsteren Namen, stand der Sängerin einem silbern glänzenden Anzug da. Musikalisch waren beide Bands nicht schlecht, allerdings werden wir wohl keine Fans der beiden ;) 

 

Das Intro, welches die Helden des Abends ankündigte, begann auf die Minute genau um 19.45 Uhr. Die Vorfreude im mittlerweile fast vollen Stadion war fast schon greifbar. Schon beim ersten Song feierte das gut durchmischte Publikum freudig mit. 

Im dreistündigen Set durften natürlich die Hits wie "Sweet Child of mine", "Knocking on heavens door", "November Rain" und "Paradise City" nicht fehlen. Von der langen Spielzeit waren wir positiv überrascht, wenn auch die vielen Umzieh-Pausen von Frontmann Axl Rose mit der Zeit etwas anstrengend wurden.

Auf jeden Fall haben wir den Abend sehr genossen und sind unserem Neujahrsvorsatz (mehr grosse internationale Konzerte zu sehen) ein Stück näher gekommen.

 

ARGOVIAFÄSCHT

 

3 Tage später gings dann los mit dem ersten Festival. Wie so oft auch in den vergangenen Jahren mit dem Argoviafäscht auf dem Birrfeld. Sassen wir jedoch in der Vergangenheit schon Stunden vor der Türöffnung am Eingang, sind wir mittlerweile auch etwas älter geworden und liessen uns mehr Zeit. ;-)

Als wir das Gelände betraten, holten wir uns etwas kühles zu Trinken, bevor wir uns einen guten Platz vor der Bühne suchten.

 

Schon kurze Zeit später eröffnete der sympathische Wincent Weiss den Nachmittag. Zusammen mit seiner Band präsentierte er einige Songs seines Debutalbums "Irgendwas gegen die Stille". Nach 40 Minuten verabschiedete er sich mit "Musik sein" vom Publikum und gab die Bühne frei für den ersten einheimischen Act des Tages. Dabu Fantastic, deren Song "Angelina" nicht nur uns durch den Sommer 2016 begleitet hat, sondern die ganze Schweiz, waren die nächsten. Auch hier durfte der Song nicht fehlen. Daneben stimmten die Zürcher auch Songs ihrer vergangenen Alben an. Sie animierten das Publikum zum klatschen, singen und tanzen. Wir sagen dazu nur "nomal vo vorn"

 

Mit Pegasus standen anschliessend schon die letzten Schweizer auf der Bühne. Was wir sehr schade fanden, denn die schweizer Musikszene wäre ja gross genug...

Nichts desto trotz freuten wir uns wie kleine Kinder an Weihnachten die Bieler endlich wieder live zu sehen! Lange mussten wir uns gedulden, bis wir das neue Album "Beautiful Life" in den Händen halten konnten, welches einen Tag zuvor erschienen war. 

Nebst den altbekannten Songs wie "Rise Up", "Man on Mars" oder auch "Skyline" ergänzten sie das Set durch einige neue Songs. Schade, war das Set nur 45 Minuten lang. 

Danach hiess es für uns erstmal raus aus den Leuten und die Füsse vertreten. Ja, auch wir haben unsere vernünftigen Momente und merken inzwischen, wann es Zeit ist für eine Pause.

 

Alvaro Soler brachte das Publikum ebenfalls zum tanzen. Der Spanier hatte das Zeitfenster zum Sonnenuntergang, welcher im Birrfeld immer eine ganz eigene Stimmung verbreitet.  Zusammen mit seiner Band wechselte er gekonnt zwischen ruhigeren Tönen und fröhlichen Uptempo-Nummern.

 

Der dänische Superstar Lukas Graham hat uns ebenfalls positiv überrascht. Kannten wir, wie vermutlich viele andere Besucher auch, nur seinen grössten Hit "7 years", so waren wir erstaunt, über die "lüpfigen" Songs in seinem Repertoire ;)

Allerdings müssen wir gestehen, dass wir sein Set nicht komplett gesehen haben, da der Hunger dann doch grösser war. Und unter all den Optionen fürs Nachtessen hat die Entscheidung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen ;-)

 

Weiter gings mit Hurts. Das britische Duo begeisterte die Besucher,  nicht zuletzt auch wegen der Lichteffekte. Auch wir waren gebannt und genossen die Atmosphäre. Spätestens als die zwei ihren grössten Hit "Stay" zum Besten gaben, wurde auch den Letzten bewusst, wer da eigentlich auf der Bühne stand. 

Für uns war es ein toller Tagesabschluss. 

 

Wer das Lineup kennt wird sich jetzt sagen, dass doch da noch einer fehlt. Natürlich, den offiziellen Abschluss des Argovifäschts machte Felix Jaehn. Aber alle die uns kennen, wissen das wir mit DJ's generell nicht sehr viel anfangen können. Aus dem Grund haben wir uns ohne schlechtes Gewissen auf den Heimweg gemacht, als Hurts sich vom Publikum verabschiedet hatte. 

 

An der Stelle winden wir aber dem ganzen Radio Argovia-Team gerne ein Kränzli für den tollen Event, den sie jährlich auf die Beine stellen. Was wir aber etwas bedauern sind die kurzen Spielzeiten der Acts. Wir hätten lieber ein Act weniger, dafür längere Auftritte der anderen ;) 

 

FESTIVALVLOG

Für diesen Sommer haben wir uns an ein neues Projekt gewagt. Zu jedem Blogbeitrag gibt es ein Video mit Ausschnitten vom Wochenende.

Lasst uns doch einen Kommentar da, was ihr von der Idee haltet.

Wir hoffen, dass ihr uns noch eine kleine Schonfrist gewährt in Bezug auf die Videos, für uns ist das noch ganz neu und wir sind noch in der Eingewöhnungsphase ;-)

Unter diesem Beitrag teilen wir aber sehr gerne unser erstes Werk mit euch.

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0