Saison Start im Eishockey

Morgen ist es so weit. Im Eishockey startet am Freitag dem 13. September wieder die Eishockey Saison.

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Heitere Openair 2019

Alle Jahre wieder ruft der Zofinger Hausberg. Alle Jahre wieder pendeln wir dort hin. 

Auch in diesem Jahr waren es wieder ein paar verrückte Tage.

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Fête des Vignerons

Neben all den Konzerten, Reisen und sonstigen Treffen, setzen wir uns auch mit unserer Kultur auseinander. Dazu gibt es solche Anlässe wie die Fêtes des Vignerons (Winzerfest). Dadurch, dass unser Küken auch im Waadtland Familie hat, kommen wir auch zu solchen Anlässen.

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Vorbereitung für ein Openair

Ein Festival bedeutet nicht nur für die Musiker und Bands und alle Helfer Arbeit. Auch bei uns ist Einiges an Organisation und Planung nötig, damit wir während des Fesivals abschalten und geniessen können. 

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PINK @ LETZIGRUND ZÜRICH

Nach einem tollen Festivalsommer Start am Greenfield war dann auch wieder länger Ruhe bei uns. Doch am vergangenen Dienstag machten wir uns auf den Weg ins Letzigrund um eine der erfolgreichsten Entertainerinnen des 21. Jahrhunderts zu sehen.

 

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Hello Again

Was sagt man nach so langer Zeit der Stille? Das war die Frage, die mich beim Schreiben dieses Artikels am Meisten beschäftigt hat. Um ehrlich zu sein: Ich weiss es nicht. 

 

Das ist aber auch nicht schlimm. :) Wichtig ist: Wir sind wieder da! 

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Festivalblog #4

Openquer Zell & Summerstage Basel ..Lest hier was da jeweils los war :) 

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Festivalblog #3

Der Freudenberg ruft - da kommen wir natürlich gern!  Wie auch schon in den vergangen Jahren, haben wir uns auch in diesem Jahr für einen Helfereinsatz am Quellrock Openair in Bad Ragaz gemeldet. 

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Festivalblog #2

Das Musikfestival in Egnach war uns bisher völlig unbekannt. Auf dem Programm standen neben PAnda Lux, Manillio und einigen regionalen Formationen auch Stefanie Heinzmann, YOKKO und Gion Stump & The Lighthouse Project. 

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Festivalblog #1

Nichts gegen den Clubtouren und Hallenkonzerte, aber unsere Herzen schlagen beim Wort "Openair" ein ganzes Stück höher. 9 lange Monate mussten wir uns gedulden, bis es endlich wieder heisst: Hallo Festivalsommer! 

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Drinks-Tour / Dabu Fantastic

 

 Schon seit Bekanntgabe der Tourdaten freuten wir uns auf diese 5 Konzerte im Januar und Februar. 

Lange mussten wir uns gedulden, bis es endlich so weit war und viel zu schnell war es dann auch schon wieder vorbei...

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Jahresabschluss in der Lenzerheide

Die letzten Tage im 2016 haben wir in der Lenzerheide verbracht. 4 sonnige, lustige und schöne Tage liegen hinter uns. Wenn ihr wissen möchtet, was wir alles erlebt haben, unbedingt diesen Post lesen ;) 

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Update

Bei uns war in den letzten beiden Wochen Einiges los. Was genau erzählen wir euch in diesem Blogpost.

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Kids of Adelaide in der Zehntscheuer Plieningen

5.45 zeigte die Uhr an diesem Samstag Morgen an. Warum wir so früh wach waren? Unser Weg sollte uns ins deutsche Plieningen führen.

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Badi Openair Stansstad

Dieses Jahr endete unser Openairsommer relativ spät. Mit dem Badi Openair in Stansstad nämlich. Leider war das Wetter nicht unbedingt auf unserer Seite. Allerdings hatten wir den ganzen Sommer so viel Glück mit dem Wetter, dass wir schon länger damit gerechnet hatten, dass es regnen würde.

 

Die Regenjacke im Gepäck machten wir uns am frühen Nachmittag also auf den Weg ins beschauliche Nidwalden.

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Summerdays Festival Arbon

Mit etwas Verspätung berichtet Silvia gerne noch über das Summerdays Festival in Arbon ;)

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Heitere 2016

Heitere 2016 – die Vorfreude war kaum mehr auszuhalten in den Tagen davor. Schon am Mittwochnachmittag waren wir auf dem Zofinger Hausberg, um unser Zelt aufzustellen. Am Donnerstag brachten wir unser Gepäck hoch, bevors dann am Freitag endlich definitiv los ging. 

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Feelgood-Festival Niedergösgen

Die zehnte und letzte Ausgabe des Feelgood-Festivals konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die familiäre Atmosphäre und das überschaubare Gelände hatten es uns jedes Jahr aufs Neue angetan.

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Gurtenfestival Bern

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Seit Wochen....nein Wochen sind untertrieben! Seit Monaten freuten wir uns auf dieses eine Wochenende. Vier Tage in eine andere Welt eintauchen und einfach geniessen. Weit weg von Stress, Sorgen und dem Alltag. 

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Summerstage Festival Basel

Mit besserem Wetter als vorhergesagt, empfing einen der Park im Grünen, wo an diesem Abend die Band Malky in einen vielversprechenden Abend startete.

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Lakeside Festival Hergiswil NW

Die Festivalperle am Vierwaldstättersee ist zurück. 

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Quellrock Openair Bad Ragaz

Zum dritten Mal in Folge nahmen wir den Weg auf den Freudenberg Bad Ragaz unter die Räder bzw. Füsse. Das kleine aber feine Festival hat uns schon vor zwei Jahren bei unserem ersten Besuch begeistert. Die Kulisse in der alten Burgruine ist einmalig und wir haben das vorher so nicht gekannt.

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Kunz am Rosenfest Weggis

Hier noch ein paar Eindrücke vom "Kunzert" am Rosenfest in Weggis. 

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Pentatonix im Hallenstadion

Am Dienstag 14. Juni 2016 trat die amerikanische Acapella-Band „Pentatonix vor einem bescheidenen Publikum im Hallenstation Zürich auf. Ich war, trotz anstrengender Lernphase meiner Abschlussprüfungen vor Ort und für mich eine willkommene Abwechslung.

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Hallo Openairsaison, Hallo Argoviafäscht

Alle Jahre wieder. Das Argoviafäscht gehört genauso zu unserem Festivalsommer wie die Sonnenbrille und Glace :)

 

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Saison Start im Eishockey

Morgen ist es so weit. Im Eishockey startet am Freitag dem 13. September wieder die Eishockey Saison.

Natürlich haben wir neben den Konzerten auch noch andere Interessen, welche nicht alle mit gleicher Leidenschaft teilen, zum Beispiel Eishockey.Unser Küken ist natürlich, wie soll es auch anders sein bei ihrer Herkunft, Fan des Schlittschuhclub Bern und unterstützt den SCB die ganze Saison durch an den Heimspielen. (Von ihr stammt auch dieser Post.)

Jedenfalls könnte es sein, dass diese Saison auch öfters ein Kommentar zu den Hockeyspielen kommt.

Wie ist es mit euch? Seid ihr ebenfalls von Eishockey begeistert oder ist es eher nicht so euer Ding? Wenn ihr Eishockey gut findet, welche Mannschaften unterstützt ihr so?

Oder welche Sportarten verfolgt ihr? 

Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch morgen einen guten Saison Start.

Heitere Openair 2019

Alle Jahre wieder ruft der Zofinger Hausberg. Alle Jahre wieder pendeln wir dort hin. 

Auch in diesem Jahr waren es wieder ein paar verrückte Tage.

Wie üblich nahmen Einige von uns den Weg nach Zofingen schon am Dienstag auf sich, um die Zelte aufzubauen und uns einen guten Platz zu sichern. An der Stelle nochmals ein riesen DANKE an euch. 

Das Wetter war leider nicht wirklich toll, es hatte in Strömen geregnet. Aber alles halb so schlimm. 

In den letzten Jahren hat es sich zur Tradition entwickelt, dass wir uns schon am Donnerstagabend auf den Heitere begeben und den Abend auf dem Campingplatz verbringen. Auch dieses Jahr wurde es eine gemütliche Zeit bei einem kleinen Grillplausch, Bier und guten Gesprächen.

Den Freitag verbrachten wir tagsüber in der Badi, um nochmals etwas Energie zu tanken und uns abzukühlen, bevor das Festival dann endlich los ging. 

Unseren Heitere-Auftakt übernahm der Deutsche Max Giesinger auf der Lindenbühne (Hauptbühne). Bei uns war die Vorfreude auf ihn ziemlich gross - zumindest bei den Meisten - da wir es bisher nie an eines seiner Konzerte geschafft hatten. 

Unsere Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Giesinger vermochte das Publikum leider nicht mitzureissen, die Stimmung war eher verhalten. Er gab sich Mühe, das hat man gemerkt, aber wir waren nicht überzeugt, wenn nicht sogar ein bisschen enttäuscht. Highlight war seine Einlage mit den auf die Bühne geholten Kindern, ganz zum Schluss seines Sets. Der Schmusesänger hinterliess aber eher einen schalen Nachgeschmack für den Festivalstart. 

Weiter gings mit Lewis Capaldi, den wir on etwas abseits anhörten. Der Hunger hatte uns gepackt und wir gaben diesem nach. :-) 

Capaldi brachte eine solide Show auf die Bühne, aber auch er vermochte uns nicht aus den Socken zu hauen. 

Allmählich hatten wir alle zuviel aufgestaute Energie, die wir los werden wollten. Die nächste Chance bot sich uns bei Lo&Leduc. Endlich! Die Berner vermochten das Publikum zu begeistern, es wurde getanzt, mitgesungen und gefeiert. Das Ambiente während des Eindunkelns tat sicherlich auch noch seinen Teil. Aber endlich waren wir im Heitere-Modus angekommen. Nun konnte es endlich los gehen, wir waren motiviert und freuten uns auf die weiteren Acts und Tage. 

Mando Diao waren kurzfristig als Ersatz für die ausgefallenen Feine Sahne Fischfilet eingesprungen. Es wurde rockiger auf der kleineren Parkbühne. Während sich einige von uns zu unserem Camp begaben, um etwas kühles zu trinken, schauten sich andere die Band an. 

Die letzte Enttäuschung des Tages für uns war Cro. Wir hatten seine energiegeladenen Shows in bester Erinnerung. An diversen anderen Openairs hat er uns davon bereits überzeugt. Entsprechend hoch waren natürlich auch unsere Erwartungen. Nur leider wurden auch diese bei weitem nicht erfüllt. Der Panda wirkte lustlos, demotiviert und seine Ansagen wirkten gekünstelt. Auch vermochten uns die neuen Songs nicht zu überzeugen. Schade. 

Der Abend war noch jung, und wir noch nicht müde. Für uns konnte das nur eines bedeuten: ROCKBAR. 

Die vom Kofmehl geführte Rockbar war in den letzen Jahren jeweils unser Zufluchtsort wenn wir noch nicht schlafen wollten. Doch auch hier war dieses Jahr irgendwie der Wurm drin, denn auch da wollte die Stimmung nicht so wirklich aufkommen.  Vielleicht lag es auch daran, dass wir zu hohe Erwartungen hatten, weil wir dort in den letzen Jahren so tolle Zeiten verbracht hatten. 

Alles in allem war das ein eher mauer Start in ein ansonsten vielversprechendes Wochenende. Getreu dem Motto "Es kann nur noch besser werden" verzogen wir uns gegen 3 Uhr in unsere Zelte und gönnten uns eine Mütze Schlaf. 

 

Der Samstag begann nicht so früh wie üblich. Warum? Regen. Oder besser gesagt, Gewitter. Schon in der Nacht machten sich erste Vorboten bemerkbar und der Samstag Vormittag war ziemlich kühl und nass. Wir verbrachten ihn warm angezogen unter unseren Pavillons (die sind echt gold wert!) bei Kartenspielen. Um den Mittag kämpfte sich endlich die Sonne durch die Wolkendecke und der Regen stoppte. 

Somit stand auch den Konzerten nichts mehr im Weg. 

 Los gings mit den Pedestrians. Wir kannten bereits einige Lieder und waren um ehrlich zu sein auch etwas überrascht, wie viele schon vor der Bühne standen und mitfeierten. 

Nemo rockte anschliessend die Lindenbühne und gewann das Publikum sehr schnell für sich. Danach stand für uns erstmal eine Pause an, die wir wiederum in unserem Camp verbrachten. 

Welshly Arms waren dann die letzen, die wir uns ansahen, bevor wir etwas früher als üblich einen guten Platz bei der Lindenbühne ergatterten. Dort stand unser grosses Highlight bevor: Patent Ochsner. 

In den letzen Jahren sind wir alle Fans geworden der Berner Mundart-Legenden. Keines ihrer Konzerte blieb ohne Hühnerhautmoment. Wir haben auch schon die eine oder andere Träne verdrückt. Auch hier waren die Erwartungen natürlich ganz ganz hoch angesetzt. In Anbetracht des ersten Festivaltages mischte aber auch etwas Angst mit, ob diese auch wirklich erfüllt werden würden. 

ABER was für ein Konzert! Wr waren zum ersten Mal an diesem Wochenende richtig geflasht. Bis auf den letzen Platz war das Gelände vor der Bühne voll, als die Band die ersten Töne anschlug. Und vom ersten Song an wurde lauthals mitgesungen. Es werden an diesem Abend wohl einige Stimmen verloren gegangen sein. Es ist immer wieder eine Freude Patent Ochsner zu sehen. Wir sind begeistert! In dem Sinne: Es Glas ufd Liebi! :) 

Den etwas undankbaren Slot nach Patent hatte der Däne Lukas Graham. Noch voller Emotionen von vorhin, waren wir garnicht wirklich im Stande sein Konzert zu verfolgen. Obwohl wir es uns fest vorgenommen hatten, hörten wir uns einige der Songs von etwas weiter weg an. 

Denn schon kam das nächste, und letzte, Konzert für uns am Samstag: Bastille. Die Briten schillerten auf der Lindenbühne. Ihre rockige Show war ein guter Kontrast zur vorherigen doch eher schnulzigen Show von Patent Ochsner - und das meinen wir im positivsten Sinne überhaupt. :-) 

Das "Eh-oh" aus ihrem Hit "Pompeii" hat uns noch stundenlang verfolgt. 

Unsere Gruppe hatte sich inzwischen aber auch etwas aufgeteilt. Während die einen eher weiter vorne den Songs von Bastille frönten, genossen es anderen aus einiger Entfernung. Das hat vor allem damit zu tun, dass jemand unter Photosensitiver Epilepsie leidet und dem Strobo möglichst aus dem Weg gehen sollte. 

Naja egal, wir sind alle alt genug, und wichtig ist sowieso, dass keiner alleine unterwegs war ;) 

Danach haben wir im Rivella-Zelt den Abend ausklingen lassen. Denn dort lief super Partymusik. Die Stimmung dort waren wir ansonsten wie oben erwähnt von der Rockbar gewöhnt. 

Nach einer vergleichsweise kurzen Nacht hiess es am Sonntag früh "Packen" 

Alle unsere sieben Sachen (oder auch mehr, Details über unsere mitgebrachten Sachen lest ihr hier) wieder in die Taschen und Rucksäcke packen. Danach brachten wir das Gepäck schon zum Auto, damit wir nicht mehr gross schleppen mussten. 

Pünktlich zu Memory of an Elephant waren wir wieder auf dem Festgelände. Die Oltner hatten ihr Setting auf ein Minimum reduziert. Wir waren überrascht es in dieser Form zu sehen, aber es war toll. 

Marc Sway brachte die gute Laune zum Sonnenschein auf den Heitere. Er durfte dieses Jahr auch den offiziellen Heitere-Song zum Festival beisteuern. Aber unser eigentlicher Favorit am Sonntag war ganz klar KUNZ. Er uns seine Jungs brachten eine unglaubliche Stimmung mit und es war toll zu sehen, wie sie auch die grosse Lindenbühne ohne Mühe zum beben brachten. Von uns aus hätte ihr Set gerne noch etwas länger dauern können. Vor allem hat uns der Heitere Song gefehlt ;) 

Mit Stefanie Heinzmann stand eine weitere Grösse der schweizer Musikszene auf der Bühne. Auch sie lieferte eine tolle, energiegeladene Show ab. Unsere Kräfte liessen allerdings langsam nach. 3 Tage Festival sind schon anstrengender als man denkt. 

So beschlossen wir nach einem letzten Abendessen auf dem Zofinger Hausberg, dass wir Fanta 4 sausen lassen, um dafür hoffentlich noch vor dem grossen Unwetter im trockenen zu sein. 

Kaum sassen wir dann im Auto öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss wie aus kübeln. Wir waren froh und auch etwas erleichtert, dass wir im trockenen sassen, und den Heimweg ohne grossen Stau oder Verkehr bewältigen konnten. 

 

Einmal mehr ein tolles Wochenende im Aargau. Und nach dem Heitere ist ja bekanntlich vor dem Heitere ;) Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr wenn es wieder heisst: Es esch Heitere! 

 

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Fête des Vignerons

Neben all den Konzerten, Reisen und sonstigen Treffen, setzen wir uns auch mit unserer Kultur auseinander. Dazu gibt es solche Anlässe wie die Fêtes des Vignerons (Winzerfest). Dadurch, dass unser Küken auch im Waadtland Familie hat, kommen wir auch zu solchen Anlässen.

Wie schon erwähnt haben wir mit dieser Aufführung einen Einblick in unsere Kultur erhalten. Nebst all den Traditionen und Sitten in der Schweiz, gibt es auch noch dieses wunderbare Fest, welches alle 20-25 Jahre stattfindet. Dabei werden all unsere Winzer gefeiert und ihnen auch ihre verdiente Ehre erwiesen. Durch ein farbenfrohe, wie auch sehr musikalische Show wird diese Ehre auch erwiesen.

Nachdem wir unsere Plätze in der riesigen, extra für diesen Anlass gebauten, Arena eingenommen hatten, durften wir auf das erste Bühnenbild schauen, bevor die Aufführung anfing.

Im Bild links seht ihr diese riesen Arena. Pro Aufführung passen dort gut 20'000 Personen rein.

Was ihr ebenfalls sehen könnt, ist die Anfangskulisse, welche für den ersten Akt diente.

Ganz viele andere Impressionen prasselten nach dem Beginn direkt auf uns ein. Es war auf eine gewisse Art sehr unreal. Es waren viele Amateurschauspieler wie auch Choristen dabei und machten die Aufführung zu etwas Einzigartigem.

Das absulte Highlight war das Volkslied Ljoba. Dieses ist auf französisch auch noch besser bekannt unter Ranz des vaches.

Ein friburgisches Volkslied, welches in jeder Person den Patriotismus ein wenig aufflammen lässt.

Dieses Lied wurde früher von Tal zu Tal als Kommunikationsmittel genutzt.

Ein Lied welches für unsere Kultur, unsere Traditionen und unsere Sitten steht.

Mit all den Kühen auf der Bühne und den tollen Sängern, wurde dies zu einem einmaligen Ergebnis.

Falls auch ihr dieses Ambiente erleben möchtet, habt ihr dieses Jahr noch bis am 11.08.2019 Zeit. Ansonsten müsst ihr wieder 20-25 Jahre warten, bis dieses Fest wieder statt findet.

Wir empfehlen es euch von ganzem Herzen!

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Vorbereitung für ein Openair

Ein Festival bedeutet nicht nur für die Musiker und Bands und alle Helfer Arbeit. Auch bei uns ist Einiges an Organisation und Planung nötig, damit wir während des Fesivals abschalten und geniessen können. 

Alle gehen mit den Vorbereitungen anders um. Wir wollen euch aber zeigen, wie das bei uns so ungefähr abläuft. Aus aktuellem Anlass jetzt in dem Fall für das Heitere Openair in Zofingen. Das ist meist auch das Festival, wo wir am Meisten Sachen mitbringen. (Wir werden ja schliesslich auch nicht jünger und etwas Komfort muss mittlerweile sein!) :) 

 

Da wir seit Jahren ungefähr die gleichen Festivals besuchen, besorgen wir uns unsere Tickets schon so früh wie möglich (Earlybird, Vorverkauf - je nach dem wieviel Glück wir beim Verkaufsstart haben). 

Danach hängen die erstmal ein paar Monate rum. Im Verlaufe der Zeit schliessen sich uns auch fast immer weitere Leute an. Ja, unsere Heitere-Familie wächst :). 

 

Wenn dann fest steht wer mit dabei ist, und alle Zelte und Pavillons organisiert sind, stellt sich die Frage wer sich "opfert" und das alles aufzustellen hilft. Der Zeltplatz auf dem Heitere Openair öffnet jeweils schon am Dienstagmorgen seine Türen, obwohl das offizielle Festival erst am Freitag los geht. Die übrigen Tage finden jeweils noch andere Events statt, die uns aber eher weniger interessieren. 

 

Wir fahren dann jeweils nach dem Aufstellen wieder nach Hause. Denn schliesslich müssen wir noch packen. 

Was wir da alles so einpacken findet ihr auf dieser Packliste: 

Download
Openair Packliste
Packliste_Openair.pdf
Adobe Acrobat Dokument 43.0 KB

Natürlich müssen wir nicht alle ein Zelt und Spülmittel und so weiter mitnehmen. Das wird untereinander abgesprochen, wer was bringt. 

Die Kleider die wir einpacken sind natürlich auch immer dem Wetterbericht angepasst. Aber wir packen oft nach dem Motto: Lieber zu viel als zu wenig. 

 

Beim Heitere ist es jeweils so, dass wir am Dienstag bei Zeltplatz-Eröffnung auch unsere Zelte aufschlagen, bevor es uns dann am Donnerstag mit Sack und Pack nach Zofingen zieht. 

Den ersten Abend verbringen wir auf dem Campingplatz. Wir diskutieren über Gott und die Welt, spielen Kartenspiele (oder Trinkspiele ;D) oder lernen vielleicht auch schon unsere Nachbarn kennen. 

Natürlich nehmen wir auch das LineUp genauer unter die Lupe und es wird diskutiert, wer welchen Act sehen möchte. 

 

Bei anderen Openairs ist es so, dass wir nach der Ankunft erst unser Zelt aufbauen, bevor es dann ins Vergnügen starten kann.

 

Wir freuen uns auf euren Kommentar, wie euch der Post gefallen hat. Wie bereitet ihr euch auf Festivals vor? Was darf bei euch auf keinen Fall fehlen? Erzählt es uns! 

 

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PINK @ LETZIGRUND ZÜRICH

Nach einem tollen Festivalsommer Start am Greenfield war dann auch wieder länger Ruhe bei uns. Doch am vergangenen Dienstag machten wir uns auf den Weg ins Letzigrund um eine der erfolgreichsten Entertainerinnen des 21. Jahrhunderts zu sehen.

 

Wie so oft war der Weg ins Letzigrund mit vielen Strapazen verbunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele Menschen und zu wenig Platz in den Trams und Bussen, ihr kennt das bestimmt. Naja, hin und wieder ist es aber ok, da sich der Aufwand ja fast immer lohnt. :) 

 

Nachdem wir es durch diese ganze Menschenmenge geschafft haben, waren wir endlich im Stadion. Pünktlich für den ersten Support Act, Vance Joy.

 

Ein sehr talentierter junger Mann. Mit eingängigen Melodien und einer wirklich einzigartigen Stimme hat er das schon anwesende Publikum schnell in seinen Bann gezogen. Anfangs hatten wir den Eindruck, dass die doch eher autotunelastigen Songs live wohl weniger funktionieren würden. Welch ein Irrglaube. Der Sänger hat wirklich sehr grosses Talent und weiss damit umzugehen. Wir waren begeistert.  Mit seinem Hit Riptide hat er seinen Auftritt beendet und das Publikum war schon mal ziemlich in Fahrt.

Nach dem jungen Australier setzte sich ein DJ ans Werk. Dieser Mann nennt sich DJ KidCutUp. Ein Amerikaner mit gutem Musikgeschmack. Er hat sich schnell in unser Herz geschlängelt um ehrlich zu sein. Unsere Vorstellung eines DJ's als Supportact war definitiv ein anderer.  Er spielte Songs, die jeder kannte und mitsingen konnte, die Übergänge waren einfach nur der Hammer und er mischte noch selber - live. Wir waren ziemlich beeindruckt von diesem Mann aus Milwaukee - Wisconsin.

Als er sich dann verabschiedete, war die Stimmung auf Hochtouren und alle warteten gespannt auf PINK.

 

Das Intro der amerikanischen Sängerin war echt amüsant. Ein Mann spielte das Filmintro von 20th Century Fox auf der Blockflöte. Kurz darauf schwang sich Pink auf einem Kronleuchter auf die Bühne. Das Konzert startete mit voller Wucht. Sie tanzte und turnte auf der Bühne umher und sang noch dazu. Schon vom Zuschauen blieb einem fast die Luft weg. 

 

Jedenfalls schritt das Konzert in grossen Schritten voran und die Sängerin überraschte uns mit vielen alten, sowie neuen Hits. Die Setliste war sehr gut durchmischt. Für alle war etwas dabei. Auch wenn man das Album Beautiful Trauma nicht kannte, konnte man trotzdem quasi immer mitsingen. Denn Hits wie "So what?", "Fucking perfect" und "Funhouse" durften natürlich nicht fehlen.

 

Nicht nur PINK gab hundert Prozent von sich. Alle, die auf der Bühne standen, gaben alles und machten aus dem Konzert eine riesen Show! Allen Musiker und Tänzer auf der Bühne sah man die Freude und den Spass an ihrer Arbeit an. Dieser Anblick macht für uns ein gutes Konzert aus. 

 

Leider war nicht alles eitel Sonnenschein aus unserer Sicht.  Der Sound war nicht so gut abgemischt. Die hohen und tiefen Töne überschlugen sich immer wieder. Dies war zwar sehr schade, hielt uns aber nicht von der mega Party ab, die auf der Bühne statt fand.

 

Was wirklich zählte war, dass man überall vor Freude glänzende Augen und glücklich tanzende Menschen sah. Wir alle vergassen all unsere Sorgen für diesen einen Abend.

 

Das Fazit von diesem Konzert ist, dass es trotz des Sounds einfach nur genial war und man diese Frau unbedingt mal live sehen muss, wenn man gerne ihre Musik hört. Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, lohnt es sich allemal, das Geld in eines ihrer Konzerte zu investieren.

 

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Hello Again

Was sagt man nach so langer Zeit der Stille? Das war die Frage, die mich beim Schreiben dieses Artikels am Meisten beschäftigt hat. Um ehrlich zu sein: Ich weiss es nicht. 

 

Das ist aber auch nicht schlimm. :) Wichtig ist: Wir sind wieder da! 

 

Naja, eigentlich waren wir nie wirklich weg. Wir haben bloss unser Online-Leben hier und auch auf Social Media schleifen lassen. 

Wir hatten mit dem Blog und allem drum und dran immer sehr sehr viel Spass und Freude. Jedoch ist es auch mit sehr viel Zeit und Aufwand verbunden. Wir hatten das gern auf uns genommen. 

Wie das Leben aber so spielt, haben sich bei uns die Lebensumstände und Prioritäten verändert. 

 

Unsere Konzertbesuche wurden weniger und so genossen wir sie umso intensiver. Ohne daran zu denken noch einen Post abzusetzen oder einen Beitrag darüber zu schreiben. 

Man kann sagen, wir haben für die Momente gelebt und diese auf uns wirken lassen. 

 

Natürlich haben wir auch alle unsere Lieblingsbands und -Musiker weiter verfolgt. Die veröffentlichten Alben gekauft und die neuen Songs zu lieben gelernt. ;) Aber im Stillen, für uns. 

 

Wir haben diesen "Digital Detox" alle gebraucht um zur Ruhe zu kommen und die vielen Eindrücke der letzten Jahre auf uns wirken zu lassen. 

Auch wir sind älter geworden und müssen nicht mehr Stunden vor Türöffnung an der Location sein, bei jedem Konzert in der ersten Reihe stehen und jedes Highlight mit der Kamera festhalten. Nein, wir nehmen es gemütlicher, lassen es auf uns zukommen und geniessen die Abende auf Konzerten, oder die Festivaltage mit guten Freunden und guter Musik. 

 

Uns hat die Lust am Schreiben wieder gepackt und wir sind motiviert, die Crazy-Crew wieder aufleben zu lassen. :) 

Wie genau, das wissen wir jetzt noch nicht. Wir werden uns treiben lassen und schauen, in welche Richtung sich das entwickeln wird. 

 

 

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Festivalblog #4

Openquer Zell & Summerstage Basel ..Lest hier was da jeweils los war :) 

Openquer Zell

Schon vor zwei Jahren führte uns das gute Programm ins kleine Dörfchen Zell. Damals noch am Familiensonntag, spielen KUNZ dieses Jahr am Samstagabend. Zusammen mit Dada Ante Portas. 

Aber von Anfang an: Dada Ante Portas machten den Anfang - zumindest für uns. Früher waren wir gar nicht da. :) Auch wenn wir das kürzlich veröffentlichte Album "When Gravity Fails" noch nicht wirklich kennen, haben uns die neuen Songs sehr überzeugt. Natürlich durften auch Songs wie "Bloom", "I'm Allright Jack" & "Taking your Love" nicht fehlen, die das Publikum fast am meisten überzeugten. 

Nach einer kurzen Umbaupause gings dann weiter mit dem Mundart-Folk von Kunz. Gut gelaunt betrat die Band die Bühne, war zu Scherzen aufgelegt und liess das Publikum ihre Freude spüren. Ob "Chlini Händ", "Schwedinne" oder "Settig Momänte", das Publikum war sehr sehr textsicher. 

Nach dem Konzert führte unser Weg wieder aus dem grossen Festzelt, damit wir uns das Feuerwerk ansehen konnten. 

Leider setzte natürlich genau dann der Regen ein. Mit ein Grund weshalb wir schon kurz nach dem Feuerwerk den Heimweg antraten. 

Trotzdem war es für uns ein vollkommen gelungener Abend auf einem mit sehr viel Liebe gestaltetem Gelände. 

 

 

Summerstage Basel

Der Park im Grünen in Münchenstein stand während des Summerstage Festivals ganz im Zeichen der Musik. 

Nachdem der erste Festivaltag mit Passenger einen würdigen Abschluss gefunden hatte, ging es am Freitag mit einem ebenso guten Programm weiter. Die Oltner Band „Memory of an Elephant" eröffnete den Abend. Leider habe ich davon nichts mitbekommen, da die Anreise doch länger dauerte als geplant. Jedoch bin ich sicher, dass sie eingängigen Rhythmen und Melodien sehr gut zum Ambiente des Summerstage Festivals gepasst haben. Als nächstes begeisterten „Otto Normal" mit ihrem Deutsch-Rap das Publikum. Der Frontmann hatte das Publikum bestens im Griff, animierte es zum Mitsingen und –klatschen. Die Besucher ihrerseits machten die Spässe gerne mit und man spürt die gute Laune auf dem gesamten Gelände. 

Highlight und Headliner des Abends waren die „Söhne Mannheims" – in Originalformation. Als das Bühnensetting für die Band aufgebaut wurde, war die Vorfreude des Publikums fast mit den Händen greifbar. Auch die vereinzelten Regentropfen vermochten der Stimmung keinen Abbruch zu tun. 

Pünktlich um 20 Uhr betraten dann die Söhne Mannheims rund um Henning Wehland und Xavier Naidoo die Bühne. Zwischen den Songs scheuten sie auch nicht davor, ihre Meinung auch zu politischen Themen zu äussern, was auch von den Besuchern teilweise mit Zustimmenden Applaus quittiert wurde. Die Stimmung des Konzerts wurde durch die Dämmerung und die fast schon bedrohlichen Wolken noch verstärkt, was für eine ganz eigene Magie gesorgt hat. Dass, das Bandküken noch seinen Geburtstag feierte, nahmen seine Bandkollegen als Anlass, zusammen mit dem Publikum „Happy Birthday" anzustimmen. Natürlich durften auch einige der grössten Hits der Band wie „Und wenn ein Lied" & „Das hat die Welt noch nicht gesehen" nicht fehlen. Vor allem Ersterer war begleitet von einem wahren Gänsehautmoment, als nach Aufforderung der Musiker das Publikum die Handys und Feuerzeuge zückte und so den Hügel vor der Bühne zum Strahlen brachte. Das Publikum wurde über zwei Stunden bestens unterhalten und verliess das Summerstage-Gelände mit einem verträumten Lächeln. 

Der Samstag stand dann wiederum ganz im Zeichen der Schweizer Musik. Kurz nach Einlass startete der Tag mit dem Zürcher Trio von „baba shrimps". Mit ihrem kürzlich erschienenen Album „Road to Rome“ haben sie auf der Summerstage-Bühne für viel Energie gesorgt. Schade, dass das Konzert so kurz nach Türöffnung begonnen hatte und das Gelände dementsprechend noch relativ leer war. Deutlich mehr Publikum stand dann bei „NEMO“ vor der Bühne. Der Berner Rap-Newcomer zeigte sein Talent ob bei seinem „Himalaya“ oder auch bei einem Cover des „Zündhölzli“ von Mani Matter.

Danach war es an der Zeit für die Lokalhelden „Lovebugs“. Die Truppe um Adrian Sieber wurde herzlich empfangen. Neben „Everybody Knows I Love you“ und „Avalon“ durfte natürlich auch der Eurovision-Song „Highest Heights“ nicht im Set fehlen. Man spürte, dass das Basler Publikum eine spezielle Verbindung zu „ihren“ Lokalmatadoren pflegte.

Nichts desto trotz wurde es mit einsetzen der Dämmerung für die Bieler Pegasus. Mit Songs vom neuen Album „Beautiful life“ im Gepäck spickten sie das Set aber auch mit alten Songs wie „Rise Up“, „Technology“ oder auch „Lay Low“. Ein Gänsehautmoment des Sets war auch die Performance von „I take it all“ wo wie schon am Vortag der Hügel in ein Lichtermeer verwandelt wurde. Mit einem Cover von Elvis Presley’s „Mama“ in Rock’n’Roll-Manier verabschiedeten sich Pegasus und machten die Bühne frei für die zweiten Headliner und letzten Act des Summerstage Basel 2017: Lo&Leduc. Im Publikum gab es kein Halten mehr. Zwischen Songs vom neuen Album „Ingwer und Ewig“ wie die Single „Mis Huus Dis Huus“ warteten die Besucher vor allem auf „Jung Verdammt“ und „All die Büecher“. Mit der Stimmung auf dem Höhepunkt beendeten Lo & Leduc ihr Set und auch das Summerstage Festival 2017.

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Festivalblog #3

Der Freudenberg ruft - da kommen wir natürlich gern!  Wie auch schon in den vergangen Jahren, haben wir uns auch in diesem Jahr für einen Helfereinsatz am Quellrock Openair in Bad Ragaz gemeldet. 

Wie schon im Bericht vom letzten Jahr (Hier zu finden)  schätzen wir vor allem die Atmosphäre des Festivals. Das Gelände in der Burgruine ist überschaubar und die Stimmung ist sehr gut. 

Als erstes hiess es natürlich wieder "einen geeigneten Platz finden und Zelt aufstellen". Aber was ist eigentlich ein geeigneter Platz? Für uns heisst das, möglichst eben (Nicht dass wir beim Schlafen ständig umherrutschen) und wie in Bad Ragaz mit einer schönen Aussicht ;-) 

Als auch die letzte Schnur der Sturmverspannung befestigt war (Ja, wir lernen aus unserem Fehler vom letzten Mal) ging's ganz hoch auf den Berg ins Gelände. 

Nachdem wir das Helfershirt abgeholt hatten, machten wir es uns vor der Bühne gemütlich. Wo kurze Zeit später schon Damian Lynn auf der Bühne stand. Nebst seinem Drummer hat er neu auch einen Bassisten dabei, der ihn unterstüzt. Wir fandens gut, aber gewöhnungsbedürftig um ehrlich zu sein. 

Nach einer kurzen Umbaupause gings dann weiter mit Itchy (Ehemals Itchy Poopzkid). Auf das Deutsche Trio waren wir mehr als gespannt. Was sollen wir sagen. Die drei haben echt alles gegeben! Das Publikum hatten sie fest im Griff, liessen sie singen, klatschen und springen. Und keiner zu klein ein Punk-Fan zu sein. Zwei Jungs aus dem Publikum - wie es sich für einen echten Punk gehört natürlich mit perfekt sitzendem Iro, durften ihre Tanzkünste zusammen mit der Band dem Publikum präsentieren. Sehr cool! 

Nach der Show ging's für uns zurück in den Helferbereich, wo wir vor der Arbeit noch ein leckeres Abendessen bekamen. Sowieso mangelt es den Helfern dort an nichts - an der Stelle nochmal ein herzliches DANKE an alle Beteiligten! 

Der zweite Festivaltag begann nicht so früh wie gewohnt. Denn erstens waren wir wohl ordentlich müde und zweitens hatte sich die Sonne noch nicht wirklich gezeigt, sodass es im Zelt nicht allzu warm wurde. Dafür waren wir von einem fremden Besucher in unserem Zelt ;-) Er hat sich offensichtlich in den falschen Zelteingang gelegt, sehr zu unserer Belustigung. 

Wer uns kennt weiss auch, das ein bisschen Plantschen im Bächli für uns ebenso zum Quellrock gehört, wie ein Konzert. Da das Wetter aber nicht so heiss war wie in den vergangenen Jahren, haben wir heuer darauf verzichtet (Skandal!) und stattdessen die vom OK gebaute Dusche getestet. Sehr coole Idee wie wir finden. Hoffentlich gibt es die auch nächstes Jahr wieder! :) 

Konzerttechnisch gings für uns los mit den Pedestrians (unsere "Künstler des Monats" August). Wir haben schon viel gehört von der Badener Combo, und wollten uns nun auch live von ihnen überzeugen. 

Me&Marie, die im Anschluss spielten, haben uns dann weniger überzeugt. Sie machten ihre Sache zwar gut, dafür dass sie nur zu zweit sind, ist aber einfach nicht unser Geschmack. Sorry! 

Umso mehr haben wir uns auf From Kid gefreut. Die beiden Bündner haben wir schon 2015 am Pfadi Openair "Moods" gesehen und haben uns dort schon überzeugt. Auch von den technischen Schwierigkeiten liessen sich die beiden nicht aus der Ruhe bringen. 

Der Act, auf den wir uns mit Abstand am Meisten gefreut haben, war ganz klar Pegasus. Die Bieler Jungs haben bei uns schon einen speziellen Platz im Herzen und die neuen Songs sind live einfach grandios. Das Festival-Set ist eine gelungene Mischung aus alten und neuen Songs und reisst das Publikum jeweils mit. 

Für uns hiess es danach wieder ab an die Arbeit. Wir hatten die letzte Schicht, was für uns hiess ab 23.00 Uhr bis es uns nicht mehr braucht. Wir mögen diese Schicht, keine Ahnung weshalb. 

Bei Tagesanbruch verkrochen wir uns noch für ein paar Stunden in unser Zelt, bevor wir alles wieder einpackten und in Silvias "Chrutzli" (Ja, wir mögen das Auto sehr!) nach Hause fuhren. 

Bad Ragaz - wir sehen uns spätestens am 22./23. Juni 2018 für die nächste Ausgabe des Quellrock Openairs wieder! :) 

 

 

 

 

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Festivalblog #2

Das Musikfestival in Egnach war uns bisher völlig unbekannt. Auf dem Programm standen neben PAnda Lux, Manillio und einigen regionalen Formationen auch Stefanie Heinzmann, YOKKO und Gion Stump & The Lighthouse Project. 

Schon allein für letztere drei lohnte sich die verhältnismässig lange Fahrt. Naja, in der Theorie hätten wir gut 1,5h gebraucht bis nach Egnach. Wir sind auch früh genug losgefahren, sodass wir überpünktlich zum YOKKO-Set da gewesen wären. 

Tja, aber der gute Strassenverkehr hat uns gehörig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Uns war natürlich bewusst, dass wir an einem Freitagnachmittag mit etwas Stau zu rechnen hatten. Dass es aber grad dermassen lange dauern würde, hat uns dann doch etwas überrascht und von Minute zu Minute auch verzweifeln lassen. Gemäss unserer "Berechnung" hätten wir gut 45 Minuten Puffer gehabt, um Yokko nicht zu verpassen. Da wir aber alles in allem für die Fahrt doppelt so lange gebraucht haben, als dass unser Navi angezeigt hat, haben wir von YOKKO leider nur noch den letzten Song gesehen/gehört. *Snif* 

Es hätten vielleicht 2 Songs werden können, hätte man uns am Eingang nicht noch unsere Kamera abgenommen :( (Wir fandens sehr bedauernswert, aber Regeln sind Regeln und an die halten wir uns natürlich) 

Wie erwähnt haben wir den letzten Song von YOKKO - I see it all - dafür umso mehr genossen. 

Musiktechnisch war danach für uns schonwieder Pause. Zeit unseren Bedürfnissen nachzugehen - Pipi, Durst & Hunger ;-) 


Manillio haben wir zum ersten Mal live gesehen, bisher hatte es sich nie wirklich ergeben...Er hatte das Publikum im Griff und die Stimmung war gut. Jedoch wars nicht so unser Ding. 


Mit Stefanie Heinzmann stand dann später der Hauptact des Abends auf der Bühne. Die walliser Rockröhre zeigte, was sie auf dem Kasten hat. 


Die Geisterstunde setzte in dieser Nacht früher ein als üblich :-) Für uns wars die Premiere der nuen Songs vom Album "Holy Darkness". Und seit einer gefühlten Eeeeewigkeit haben wir Gion Stump & The Lighthouse Project mal wieder live gesehen. Obwohl die Technik nicht wie gewünscht funktionierte, hatten wir unseren Spass beim Set. 


Nach einem kurzen Abstecher zu Panda Lux machten wir uns dann allmählich auf den Heimweg. 

Dieser war zwar lang, aber nicht so lang wie der Hinweg ;-) 


Einige Impressionen von dem Abend findet ihr im Video unten. 

    

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Festivalblog #1

Nichts gegen den Clubtouren und Hallenkonzerte, aber unsere Herzen schlagen beim Wort "Openair" ein ganzes Stück höher. 9 lange Monate mussten wir uns gedulden, bis es endlich wieder heisst: Hallo Festivalsommer! 

GUNS'N'ROSES

 

Den Anfang machte niemand geringeres als die Rock-Legenden von Guns'n'Roses! Das letzte Konzert der Amerikaner hier in der Schweiz fand statt, bevor wir überhaupt wussten, was ein Konzert ist. 

In unseren Augen, definitiv eine Band, die man mindestens einmal im Leben gesehen haben sollte. Schon allein deshalb konnten wir uns das nicht entgehen lassen. 

Auch war es für uns eine Premiere in einem so grossen Stadion ein Konzert zu sehen, da wir grundsätzlich die kleinen intimen Shows bevorzugen. 

Frühzeitig machten wir uns bei bestem Wetter auf den Weg ins Letzigrund-Stadion in Zürich. Kurz nach der offiziellen Türöffnung waren wir da und konnten relativ zügig ins Innere gelangen. Wir suchten uns ein Platz mit guter Sicht auf die Bühne, bevor dann erstmal warten angesagt war. Unsere Lieblingsbeschäftigung ;-) 

 

Pünktlich begann dann auch der erste Supportact "Phil Campbell and the Bastard Sons" die die Bühne nach einer guten halben Stunde die Bühne an die Jungs von "The Darkness" übergaben. Im Gegensatz zum düsteren Namen, stand der Sängerin einem silbern glänzenden Anzug da. Musikalisch waren beide Bands nicht schlecht, allerdings werden wir wohl keine Fans der beiden ;) 

 

Das Intro, welches die Helden des Abends ankündigte, begann auf die Minute genau um 19.45 Uhr. Die Vorfreude im mittlerweile fast vollen Stadion war fast schon greifbar. Schon beim ersten Song feierte das gut durchmischte Publikum freudig mit. 

Im dreistündigen Set durften natürlich die Hits wie "Sweet Child of mine", "Knocking on heavens door", "November Rain" und "Paradise City" nicht fehlen. Von der langen Spielzeit waren wir positiv überrascht, wenn auch die vielen Umzieh-Pausen von Frontmann Axl Rose mit der Zeit etwas anstrengend wurden.

Auf jeden Fall haben wir den Abend sehr genossen und sind unserem Neujahrsvorsatz (mehr grosse internationale Konzerte zu sehen) ein Stück näher gekommen.

 

ARGOVIAFÄSCHT

 

3 Tage später gings dann los mit dem ersten Festival. Wie so oft auch in den vergangenen Jahren mit dem Argoviafäscht auf dem Birrfeld. Sassen wir jedoch in der Vergangenheit schon Stunden vor der Türöffnung am Eingang, sind wir mittlerweile auch etwas älter geworden und liessen uns mehr Zeit. ;-)

Als wir das Gelände betraten, holten wir uns etwas kühles zu Trinken, bevor wir uns einen guten Platz vor der Bühne suchten.

 

Schon kurze Zeit später eröffnete der sympathische Wincent Weiss den Nachmittag. Zusammen mit seiner Band präsentierte er einige Songs seines Debutalbums "Irgendwas gegen die Stille". Nach 40 Minuten verabschiedete er sich mit "Musik sein" vom Publikum und gab die Bühne frei für den ersten einheimischen Act des Tages. Dabu Fantastic, deren Song "Angelina" nicht nur uns durch den Sommer 2016 begleitet hat, sondern die ganze Schweiz, waren die nächsten. Auch hier durfte der Song nicht fehlen. Daneben stimmten die Zürcher auch Songs ihrer vergangenen Alben an. Sie animierten das Publikum zum klatschen, singen und tanzen. Wir sagen dazu nur "nomal vo vorn"

 

Mit Pegasus standen anschliessend schon die letzten Schweizer auf der Bühne. Was wir sehr schade fanden, denn die schweizer Musikszene wäre ja gross genug...

Nichts desto trotz freuten wir uns wie kleine Kinder an Weihnachten die Bieler endlich wieder live zu sehen! Lange mussten wir uns gedulden, bis wir das neue Album "Beautiful Life" in den Händen halten konnten, welches einen Tag zuvor erschienen war. 

Nebst den altbekannten Songs wie "Rise Up", "Man on Mars" oder auch "Skyline" ergänzten sie das Set durch einige neue Songs. Schade, war das Set nur 45 Minuten lang. 

Danach hiess es für uns erstmal raus aus den Leuten und die Füsse vertreten. Ja, auch wir haben unsere vernünftigen Momente und merken inzwischen, wann es Zeit ist für eine Pause.

 

Alvaro Soler brachte das Publikum ebenfalls zum tanzen. Der Spanier hatte das Zeitfenster zum Sonnenuntergang, welcher im Birrfeld immer eine ganz eigene Stimmung verbreitet.  Zusammen mit seiner Band wechselte er gekonnt zwischen ruhigeren Tönen und fröhlichen Uptempo-Nummern.

 

Der dänische Superstar Lukas Graham hat uns ebenfalls positiv überrascht. Kannten wir, wie vermutlich viele andere Besucher auch, nur seinen grössten Hit "7 years", so waren wir erstaunt, über die "lüpfigen" Songs in seinem Repertoire ;)

Allerdings müssen wir gestehen, dass wir sein Set nicht komplett gesehen haben, da der Hunger dann doch grösser war. Und unter all den Optionen fürs Nachtessen hat die Entscheidung etwas mehr Zeit in Anspruch genommen ;-)

 

Weiter gings mit Hurts. Das britische Duo begeisterte die Besucher,  nicht zuletzt auch wegen der Lichteffekte. Auch wir waren gebannt und genossen die Atmosphäre. Spätestens als die zwei ihren grössten Hit "Stay" zum Besten gaben, wurde auch den Letzten bewusst, wer da eigentlich auf der Bühne stand. 

Für uns war es ein toller Tagesabschluss. 

 

Wer das Lineup kennt wird sich jetzt sagen, dass doch da noch einer fehlt. Natürlich, den offiziellen Abschluss des Argovifäschts machte Felix Jaehn. Aber alle die uns kennen, wissen das wir mit DJ's generell nicht sehr viel anfangen können. Aus dem Grund haben wir uns ohne schlechtes Gewissen auf den Heimweg gemacht, als Hurts sich vom Publikum verabschiedet hatte. 

 

An der Stelle winden wir aber dem ganzen Radio Argovia-Team gerne ein Kränzli für den tollen Event, den sie jährlich auf die Beine stellen. Was wir aber etwas bedauern sind die kurzen Spielzeiten der Acts. Wir hätten lieber ein Act weniger, dafür längere Auftritte der anderen ;) 

 

FESTIVALVLOG

Für diesen Sommer haben wir uns an ein neues Projekt gewagt. Zu jedem Blogbeitrag gibt es ein Video mit Ausschnitten vom Wochenende.

Lasst uns doch einen Kommentar da, was ihr von der Idee haltet.

Wir hoffen, dass ihr uns noch eine kleine Schonfrist gewährt in Bezug auf die Videos, für uns ist das noch ganz neu und wir sind noch in der Eingewöhnungsphase ;-)

Unter diesem Beitrag teilen wir aber sehr gerne unser erstes Werk mit euch.

 

 

 

 

 

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Drinks-Tour / Dabu Fantastic

 

 Schon seit Bekanntgabe der Tourdaten freuten wir uns auf diese 5 Konzerte im Januar und Februar. 

Lange mussten wir uns gedulden, bis es endlich so weit war und viel zu schnell war es dann auch schon wieder vorbei...

Angefangen hat es schon am 1. Januar. Besser kann das Jahr ja eigentlich gar nicht starten. :) Für uns gings von der Lenzerheide (Siehe Blogpost) direkt ins schöne Interlaken, wo wir bei schönstem Wetter am Touch The Mountains das neue Jahr eingeläutet haben.  Neben Trauffer, Nickless und 77 Bombay Street waren auch Dabu Fantastic auf dem Programm. Ein sehr vielversprechendes LineUp, das wir uns nicht entgehen lassen konnten ;) 

Trotz Sonne war es ganz schön kalt an dem Tag (woran wohl auch die Müdigkeit noch ihren Teil beigetragen hat), aber der Stimmung tat es keinen Abbruch. Dabu sprang auf der Bühne rum, tanzte sich durchs Publikum und dieses feierte gut gelaunt mit. Spätestens bei "Angelina" gab es endgültig kein halten mehr. ;) Alles in allem, ein gelungener Tag. Wobei wir auch zugeben müssen, Trauffer nicht mehr gesehen zu haben, weil uns die Müdigkeit ein für alle mal in die Knie gezwungen hatte und wir uns geschlagen gaben und nach 77 Bombay Street nach Hause sind. 

Knapp zwei Wochen später war unsere Tasche wieder gepackt. Unser nächstes Ziel hiess Chur. Also haben wir uns am Freitag den 13. auf die Reise quer durch die Schweiz gemacht. Silvia wollte unbedingt an ein Konzert an ihrem Geburtstag, und in Chur waren wir noch nie an einem Konzert, also hat das perfekt gepasst. Kurzum haben wir auch entschieden, gleich im Viva Hostel zu übernachten. An der Stelle ein grosses WOW. Das Hostel ist echt toll und wir können es allen empfehlen, die eine preiswerte Unterkunft in Chur suchen :) Wir hatten uns für ein Doppelzimmer entschieden und waren echt fast etwas überrumpelt von der Grösse des Zimmers. Aber echt wundervoll. Wir werden auf jeden Fall wieder hingehen! :) Top! 

Vom Konzert bzw. vom Publikum in Chur waren wir dann aber etwas enttäuscht. Wir hatten angenommen, dass die Stimmung besser wäre, stattdessen wurde sehr viel und sehr laut gequatscht, nicht nur zwischen den Songs, sondern auch währenddessen. Wir finden das jeweils sehr sehr schade und auch ziemlich respektlos den Musikern gegenüber. Aber das ist ein anderes Thema ;) 

Wir haben das "Geschwafel" so gut es ging ausgeblendet und das Konzert trotzdem genossen. Wir müssen zugeben, "Fredi" hat sich zu einem unserer Lieblinge vom Set entwickelt :P Schade ist der nirgends auf einem Album...

Trotz Geburtstag kamen wir allerdings bei der Afterparty irgendwie nicht so richtig in Feierlaune und haben uns deshalb relativ früh ins Bett verkrochen. 

In Aarau gab es dann zum ersten Mal auch einen Support - Benji Bonus. Supportacts sind für uns immer eine Möglichkeit neue Künstler zu entdecken. Natürlich können wir nicht immer alles gut finden, aber wir haben schon ein paar Bands auf diesem Weg entdeckt, bei denen wir nun regelmässig vorbeischauen ;) 

Wie auch immer, Benji Bonus gehört auf jeden Fall zu denen, die uns gefallen haben. Wenn es auch etwas schade war, dass das Publikum nicht so aufmerksam war (was bei Supportacts leider öfters der Fall ist) und man in dadurch nicht immer gut verstand. Nichts desto trotz hat der Aargauer seine Sache gut gemacht. 

Auch in Luzern war ein Supportact am Start: MELO - und wir müssen zugeben, dass er uns fast noch bizli besser gefallen hat. Auch deshalb, weil man ihn sehr sehr gut verstanden hat und der Luzerner das Publikum mitreissen konnte. Sehr cool! 

Über die Shows von Dabu fantastic könnten wir jedesmal schreiben, dass es geil war, aber das wär ja auch langweilig ;) Aber wir hatten wirklich immer eine Menge Spass! Die Energie der gesamten Band ist unglaublich. 

Das Konzert im Hotel Wetterhorn war quasi unser Tourschluss. Deshalb, und weil es da einfach fantastisch ist, haben wir uns dort das Kulturmenü gegönnt. An der Stelle auch ein riesen Merci an die ganze Wetterhorn-Crew, die immer dafür sorgen, dass einem an nichts fehlt! :) Ihr macht das genial. 

Auch als Location ist das Hotel Wetterhorn einmalig. Auch die Stimmung war super. Leider war auch diese Show viel zu schnell vorbei. Als kleines Dankeschön liessen wir es uns nicht nehmen, ein kleines Geschenk für die Band mitzunehmen ;) Man soll sich ja auch ab und zu bedanken ;) 

Wir werden die 5 Konzerte jedenfalls in guter Erinnerung halten und freuen uns bereits auf die Festivals! (Juhuuuuuuu, Sommer, Sonne, gute Musik) 

 

 

 

 

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Jahresabschluss in der Lenzerheide

Die letzten Tage im 2016 haben wir in der Lenzerheide verbracht. 4 sonnige, lustige und schöne Tage liegen hinter uns. Wenn ihr wissen möchtet, was wir alles erlebt haben, unbedingt diesen Post lesen ;) 

Am letzten Mittwoch starteten wir unsere letzte Reise im Jahr 2016. Unser Weg führte uns ins schöne Bündnerland, genauer gesagt nach Parpan. Dort haben wir als erstes unser Zimmer bezogen. Viel Platz bot dieses allerdings nicht. ;-) Aber wir haben uns entsprechend eingerichtet. Nach einem Spaziergang durch den kleinen Ort, haben wir es uns in unseren Betten gemütlich gemacht und uns so wieder aufgewärmt. Denn trotz Sonnenschein war es ziemlich kalt, sobald diese sich hinter den Berggipfeln gesenkt hat. Nach einem guten Nachtessen in unserem Hotel haben wir uns den Abend mit Kartenspielen um die Ohren geschlagen. 

Am Donnerstag wollten wir dann die Gegend etwas genauer erkunden und wir fuhren mit dem Postauto hoch in Richtung Lenzerheide. Der zugefrorene Heidsee war wunderschön anzusehen, und so beschlossen wir spontan, dort einen Spaziergang zu machen. Auch wir haben uns, wie so viele andere Menschen, auf das Eis getraut. Mit einem anfangs mulmigen Gefühl im Bauch wagten wir die ersten Schritte auf dem Natureis. Mit jedem weiteren Schritt verflog jedoch diese Unsicherheit und wir fühlten uns zunehmend wohler. 

Als wir einmal quer über den See gelaufen waren, fuhren wir mit dem Bus ins Dorf hinein und suchten uns da ein Plätzchen an der Sonne. Fündig wurden wir im "Iis-Paradies", wo wir es uns gemütlich machten und den Kindern beim herumtollen auf dem Eis zuschauten. 

Gegen Abend traten wir dann wiederum den Weg Richtung Parpan an, wo wir im Hotel wieder ein gutes Abendessen genossen und Linda das "Ciao Sepp"-spielen  beibrachten :) 

Am Freitagmorgen stiess dann auch Silvia noch zu uns, die die ersten Tage leider noch nicht dabei sein konnte. Zu viert verbrachten wir den grossteil des Tages im Schwimmbad der Lenzerheide. Das warme Aussenbecken hatte es uns da besonders angetan. Während man gemütlich im warmen Bad schwamm, konnte man auf der Piste daneben, die Wintersportler beobachten und die Sonne geniessen. 

Am Abend folgte dann das erste grosse Highlight und der eingentliche Grund für unseren Trip in die Berge: Das erste von zwei Konzerten der Kids of Adelaide. Es war echt schön die Jungs endlich mal wieder in der Schweiz zu sehen. Wir waren auch überrascht, wie gut das Publikum mitgemacht hat - obwohl es zwischendurch auch mal ziemlich laut war. Ebenfalls spielten die zwei einen unveröffentlichten Song (!) - Wow, mehr können wir dazu im Moment nicht sagen. 

Nach einer Runde Heuschnaps (der vom Wetterhorn natürlich) mit den "Kids" machten wir kurzen Abstecher in den Club über der Bar. Diesen verliessen wir nach schätzungsweise 15 Minuten, weil die Musik so überhaupt nicht unser Geschmack war. So machten wir uns auf den Weg nach Parpan, wo unser Hotel lag. 

Den letzten Tag des Jahres verbrachten wir wiederum am See, denn auch Silvia wollte sich den Spaziergang auf dem See nicht entgehen lassen. 

Den Silvesterabend verbrachten wir im Kurhaus Lenzerheide. Dort stieg eine Party mit dem Motto "Moulin Rouge", wo auch die Kids of Adelaide ihr zweites Konzert spielten. Der Anfang der Party war ziemlich harzig und auch Silvesterstimmung wollte sich bei uns nicht so wirklich einstellen. Der DJ (bzw. die DJane?) schien aber mit dem Jahreswechsel plötzlich auch einen neuen Musikgeschmack entwickelt zu haben, und nach Mitternacht wurde die Musik richtig gut. Nach einer Burlesque-Show (die wohl das Motto rechtfertigen sollte) war es dann endlich Zeit für Live-Musik von den Kids of Adelaide. Das Publikum war gut drauf und klatschte und tanzte mit. Auch wir hatten natürlich jede Menge Spass. Nach dem Konzertteil schien die Party erst so richtig los zu gehen. Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert was das Zeug hielt. Auch die Neujahrswünsche durften natürlich nicht fehlen. ;-) 

Alles in allem war es ein gelungener Abend, von dem wir selber positiv überrascht waren (weil uns das Motto des Abend ziemlich skeptisch gemacht hatte). An der Stelle ein grosses Merci an alle die dabei waren :) 

Die Dämmerung setzte schon fast wieder ein, als wir endlich in unseren Betten lagen. Allerdings war das nicht von kurzer Dauer, da bereits zwei Stunden später der Wecker klingelte. Wie es unsere Tradition will, zog es uns auch an diesem 1. Januar wieder nach Interlaken ans Touch the Mountains. Mehr darüber lest ihr dann im nächsten Blogpost. 

 

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Update

Bei uns war in den letzten beiden Wochen Einiges los. Was genau erzählen wir euch in diesem Blogpost.

Sunset Sons, KUNZ und "Fu*k the Röstigraben"

Los ging es am 15.11. im Salzhaus Winterthur. Ja, es kommt schon mal vor, dass wir mitten in der Woche quer durch die Schweiz fahren, für ein Konzert. In diesem Fall taten wir das, damit wir nach einer gefühlten Ewigkeit die Sunset Sons wieder live sehen konnten. Die britisch-australische Surferband hat es uns seit ihrem Auftritt am Gurtenfestival 2014 angetan.

Als Supportact hatten sie die Oltner Band Memory of an Elephant dabei.

Wir waren selber etwas überrascht, wie voll es dann tatsächlich war für einen Dienstag . Schade fanden wir, dass es während des Auftritts der Memory of an Elephant ziemlich laut war im Publikum. Die Sunset Sons vermochten danach aber auch den Hintersten zum Zuhören und Mitfeiern zu bringen. Nach einem kurzen Schwatz mit den sympathischen Engländern machten wir uns glücklich auf den Heimweg.

Spontan haben wir uns dann dazu entschlossen, am Mittwoch die selben zwei Bands nochmal anzusehen, allerdings im Kofmehl Solothurn. Dazu können wir nur sagen: Köfu wir lieben dich. Die Konzerte und vor allen Dingen die Stimmung dort ist immer super. Was man aber gegenüber dem Salzhaus-Publikum anmerken muss ist, dass die Winterthurer dieses mal textsicherer waren ;) Das hat aber trotz allem der Stimmung auch am Mittwochabend keinen Abbruch getan und wir wurden mit zwei tollen Shows belohnt.

Am Donnerstag hatten wir dann erstmal „Konzertpause“, bevor wir am Freitag den Weg nach Ebersecken antraten. Ja wir haben den Ort auch nur dank Hilfe des Navi gefunden. ;-) KUNZ und seine Band spielten dort an der „Grunzerparty“ der örtlichen Guggenmusik. Die grosse Halle war fast leer als wir ankamen, war dann aber zu Beginn des Konzerts doch gut gefüllt. Es war ein lustiger Abend in ungewohnter Umgebung.

 

Und weil das alles ja noch nicht genug Action war für die Woche, verbrachten wir den Samstagabend in Brugg AG. Auf der Bühne standen die Tessiner Band Raya, die Westschweizer Black LemoNS, die Lokalhelden The Schefin und die Gastgeber Call Me Peter. Der Anlass nannte sich charmanterweise „Fuck the Röstigraben“. Der sehr Rocklastige Abend war trotzdem sehr lustig und ein gelungener Abschluss einer turbulenten Woche.

Noch mehr KUNZ, Energy Star Night und Peter Pux in Stuttgart

Diese Woche startete konzerttechnisch am Mittwoch im Einstein Aarau. Wieder stand der Mundart-Folk von KUNZ auf dem Programm. Die sehr gelungene Show wirkte allerdings nicht so, wie in anderen Lokalen, was der Stimmung aber wenig im Weg stand. Etwas irritierend war die Pause dazwischen, aber war halt so. Trotzdem ein schöner Abend.

Am Freitag stieg im Zürcher Hallenstadion die alljährliche Sause von Radio Energy, die seit diesem Jahr unter neuem Namen (Energy Star Night) durchgeführt wird.

Auf der Bühne standen insgesamt vierzehn Acts. Die Schweizer Musikszene wurde von Nickless, Adrian Stern, Manillio, Nemo und Remady & Manu-L gebührend vertreten. Der Solothurner Manillio durfte an dem Abend ausserdem den ersten Swiss Energy Music Award entgegennehmen. Auch Olly Murs und Amy Macdonald, auf die wir uns wahnsinnig gefreut hatten, standen auf der neu gestalteten Bühne. Den Anfang des Abends machte der deutsche Wincent Weiss. Mit seinen Songs „Musik sein“ und „Regenbogen“ begeisterte er die 13'000 glücklichen Gewinner der Energy Star Night. Weiter standen auch LP, Motrip, Little Mix, sowie die DJ’s Felix Jaehn, Martin Garrix und Mike Perry auf der Bühne. War jetzt aber nicht so unser Fall. Aber, man kann ja schliesslich auch nicht alles gut finden. Deshalb sind wir auch nicht bis ganz zum Schluss geblieben und haben uns Felix Jaehn und Martin Garrix nicht mehr angesehen.

Denn der Samstag war für uns ein langer Tag. Nach einer viel zu kurzen Nacht machten wir uns noch im Schutze der Dunkelheit auf den Weg nach Stuttgart. Nach unserem Fernbus-Debakel vom letzten Mal (mehr dazu lest ihr hier) haben wir uns dieses Mal an das Motto „Der Kluge reist im Zuge“ gehalten. Nach gut viereinhalb Stunden wurden wir am Hauptbahnhof von der lieben Linda erwartet, die uns in die Jugendherberge lotste. Das Highlight unseres Zimmers war ganz eindeutig die Aussicht. Man hatte einen wunderschönen Blick über die Stadt.    

Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich in der Stadt, wenn es auch durch die riesigen Menschenmassen nicht ganz so entspannt war, lustig war es trotzdem. Aber wir hatten ja auch ein Ziel - das Zwölfzehn. Dort sahen wir uns Peter Pux an, den wir bei unserem Ausflug nach Solingen im letzten April entdeckt hatten. 

Den Anfang machte aber das einheimische Duo "Fuchs & Krüml". Während Fuchs singt und Gitarre spielt, begleitet Krüml ihn am Cello. Hört sich super an. Fuchs' Stimme und auch die Songs erinnerten uns irgendwie an die Sportfreunde Stiller  - uns hat's sehr gefallen! :) 

Peter Pux übernahmen anschliessend das bestens gelaunte Publikum und feierten ihren Tourabschluss. Die Freude, die von der Band ausging, schien sich im Publikum zu vervielfachen. Es war ein tolles Konzert, mega Atmosphäre und einfach ein schöner Abend! Das eine oder andere Video davon werden wir demnächst auch auf unserer Facebook-Seite posten. Schaut da also unbedingt vorbei. Den Link dazu findet ihr unten auf der Seite. Peter Pux waren im Juni unser Künstler des Monats. Den Bericht dazu könnt ihr hier lesen

Auch die CD's haben es physich jetzt endlich in unsere Sammlung geschafft. (Warum auch immer wir verpasst haben uns die Platten schon im Frühling zu holen. In dem Sinne - danke iTunes ;-) ) 

Am Sonntag wagten wir uns dann auch noch in die Massen auf dem Weihnachtsmarkt und schlenderten darüber. Allerdings war nicht so wirklich Weihnachtsstimmung bei dem schönen Herbstwetter. :) 

Dann hiess es auch schon wieder "Tschüss Stuttgart" und wir fuhren in einem sehr vollen Zug zurück in die Heimat - ganz ohne Zwischenfälle oder grössere Verspätungen. War richtig entspannt ;) 

An der Stelle ganz lieben Dank an ALLE! 

 

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Kids of Adelaide in der Zehntscheuer Plieningen

5.45 zeigte die Uhr an diesem Samstag Morgen an. Warum wir so früh wach waren? Unser Weg sollte uns ins deutsche Plieningen führen.

Nach einer kleinen Verwirrung bezüglich unseres Abfahrortes, machten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen Basel. Im Gepäck der mit viel Liebe gebackene Rüeblichueche. In Basel angekommen, warteten wir auf unsere Flixbus-Verbindung in Richtung Karlsruhe, wo wir dann umsteigen mussten.

Von Basel aus hiess es dann erst einmal „Bonjour France“. Via Strassburg gings dann weiter nach Deutschland. In Karlsruhe hatten wir dann einen längeren Aufenthalt.

Wir hatten noch zu Hause schon eine SMS bekommen, dass unser Anschluss eine Verspätung von 40 Minuten habe. Schlussendlich war es dann zwar eine gute Stunde, aber hey, immerhin wussten wir Bescheid! ;)

Die Busfahrten haben wir sinnvoll für ein kleines Nickerchen genutzt. Eine gute Stunde später sind wir dann endlich am Flughafen Stuttgart angekommen. Linda, unser Empfangskomitee, wartete bereits auf uns. ;-)

Danach gings mit der S-Bahn und dem Bus weiter zu unserem eigentlichen Ziel – Plieningen. Ein kleines süsses Dorf, wie wir schnell festgestellt hatten.

Auch unser Hotel hatten wir ohne Probleme gefunden. In der Traube durften wir den Kuchen noch etwas kühl stellen, denn dem hatte die Fahrt in den warmen Bussen etwas zugesetzt. Nachdem wir frisch geduscht waren, hatten wir noch etwas zu essen für nach dem Konzert besorgt (ansonsten wäre Silvia wohl durchgedreht :P)

Das Wetter spielte mehr als nur mit. Wir genossen die letzten Sonnenstrahlen dieses wunderschönen Spätsommertages vor der Zehntscheuer, wo das Konzert auch stattfinden würde.

Die Show wurde von Patrick J. Loose eröffnet. Die Stimme hat uns wirklich beeindruckt. Was wir allerdings etwas schade fanden, war der Umstand, dass er öfters am Mikro vorbei gesungen hat, sodass man ihn kaum verstand.

Nach einer kurzen Umbaupause wars dann endlich so weit, und die Kids betraten gut gelaunt die Bühne. Heimspiel. Wir spürten schon beim ersten Song, dass dies ein sehr guter Abend werden würde und wir sollten Recht behalten.

Die Setliste war ein guter Mix aus allen drei Alben. Hie und da noch eine lustige Geschichte eingebaut, und das Publikum war sehr gut unterhalten.

Das Konzert wirklich in Worte zu fassen, fällt unglaublich schwierig.

ABER: Ein riesengrosses Dankeschön an die Kids of Adelaide, für die Blumen und die kleine Ansage zum Schluss des Konzerts! Da sind wir ja direkt rot geworden. Ihr wisst, wie gerne wir bei euch sind und wie viel Spass wir immer haben ;)

Nach dem Konzert wurde noch gemütlich etwas geplaudert und der Kuchen wurde gegessen.

Dann hiess es auch schon wieder gute Nacht und wir nahmen den sehr kurzen Weg ins Hotel unter die Füsse.

Am nächsten Morgen mussten wir uns auch von Linda wieder verabschieden, jedoch mit der Gewissheit, sie bald wieder zu sehen.

Der Fernbus fuhr mit einer kleinen Verspätung in Stuttgart los. Dies war jedoch nur der Anfang einer sehr mühsamen Heimreise. Ausserhalb Stuttgarts sind wir geradewegs in einen Stau reingerasselt, was zur Folge hatte, dass wir viel zu spät in Karlsruhe ankamen, und so unseren Anschluss nach Basel verpassten. Leicht genervt, haben wir uns dann dazu entschieden, mit der Bahn nach Hause zu fahren, um noch zu einer vernünftigen Zeit da zu sein.

Unser Fazit zu den Fernbussen: Eine sehr gute Sache, sofern man direkte Verbindungen hat. Wenn man umsteigen soll, werden wir in Zukunft nicht mehr darauf setzen.

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Badi Openair Stansstad

Dieses Jahr endete unser Openairsommer relativ spät. Mit dem Badi Openair in Stansstad nämlich. Leider war das Wetter nicht unbedingt auf unserer Seite. Allerdings hatten wir den ganzen Sommer so viel Glück mit dem Wetter, dass wir schon länger damit gerechnet hatten, dass es regnen würde.

 

Die Regenjacke im Gepäck machten wir uns am frühen Nachmittag also auf den Weg ins beschauliche Nidwalden.

 

Wie der Name schon sagt, fand das Festival im Strandbad statt. Als wir ankamen, war das Kinderprogramm mit Ponyreiten und Hüpfburg in den letzten Zügen.

Den musikalischen Auftakt machte Claude Lötscher mit seiner Band. Das überschaubare Publikum schien von der sympathischen Art des jungen Wallisers angetan, wir waren da keine Ausnahme. Auch seine Stimme und die Songs vermochten uns zu überzeugen. Viel zu schnell beendete er sein Set und überliess die Bühne dem nächsten Act. Für uns war das das Stichwort, uns im Zelt so weit wie möglich etwas aufzuwärmen. Denn der Wind und das bescheidene Wetter sorgten für leichtes Frösteln.

So kam es, dass wir Augustine’s Suspenders leider nur von weitem gehört haben.

Allmählich wurde es vor der Bühne auch etwas voller, denn der nächste Act war kein geringerer als Jan Oliver.  Wir freuten uns seit Monaten auf den Abend, denn leider sehen wir ihn viel zu wenig. Man spürte, wieviel Spass er und seine Band hatten und es wirkte ansteckend. Mit „Streets of Martero“ spielte er auch einen unseren Lieblingssongs, nebst den bekannten Songs vom Album „Great Escape“, wobei „Stay young“ natürlich auch nicht fehlen durfte.

Auch dieses Set war viel zu schnell vorüber, jedoch freuten wir uns nun auf den letzten Act des Abends – und des ganzen Openairsommers – Damian Lynn. Wie gewohnt wurde er von seinem Schlagzeuger Marcel Munz und seiner Loopstation begleitet. Das überschaubare Publikum hatte seinen Spass - uns eingeschlossen. So bekamen wir die Songs seines Debutalbums „Count To Ten“ zu hören. Mal in Begleitung des Schlagzeugs, mal nur mit Gitarre.

Bei der Zugabe machte sich bei uns irgendwie ein Funken Wehmut breit. Denn das würde nun endgültig der Abschluss des diesjährigen Openairsaison sein.

Als Zugabe der Zugabe stimmte Damian noch sein Cover von „All I want“ an. Als grosse Kodaline-Fans lieben wir auch das Original. Auch Damians Version ist sehr sehr schön. So war es ein perfekter Abschluss dieses Sommers.

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Summerdays Festival Arbon

Mit etwas Verspätung berichtet Silvia gerne noch über das Summerdays Festival in Arbon ;)

Kurz nach dem Mittag nahm ich dann den Weg Richtung Arbon mit dem Auto auf mich. Kurz vor der Abfahrt noch schnell die Fahrstrecke ausgecheckt. Easy kein Problem...dachte ich. Und ja ich habe mich wieder verfahren, wie jedes Jahr. Irgendwie verpasse ich jedes Jahr die richtige Verzweigung zu wählen. Also fuhr ich wiederum den schönen Bodensee entlang, durch viele schöne Dörfer und kam doch noch rechtzeitig in Arbon an. Glücklicherweise habe ich mehr als genügend Fahrzeit eingerechnet. Als ich auf dem Festivalgelände eintraf, waren meine beiden Begleiterinnen bereits da. Die Sonne brannte, es war heiss. Viele Leute haben es sich im Schatten gemütlich gemacht oder nahmen ein abkühlendes Bad im Bodensee. Wir jedoch begaben uns vor die Bühne und warteten gespannt auf den Auftritt von YOKKO. Wir freuten uns, auch wenn ich sie schon einen Tag vorher in Aarau gesehen habe. :) Von guter Musik bekommt man eben nie genug!

Wie erwartet wurde ein solides Programm abgeliefert und die Leute hatten sichtlich Freude an ihrer Musik. Leider war die Zeit so schnell um, dass es für die Zugabe nicht mehr gereicht hat. Schade, denn ich hätte „I see it all“ sehr gerne gehört! Sie versprachen aber, auf der Clubtour würde es dann bestimmt eine geben. Also los liebe Ostschweizer, Tickets kaufen für die Show in St. Gallen! Weitere Tourdaten findet ihr auf der Website von YOKKO :)  Während der Umbaupause wurde die Zeit genutzt um den Flüssigkeitbedarf unseres Körpers zu decken. Weiter ging es mit einem alten Bekannten. Baschi und seine Band rockten diese Bühne bereits schon mehrmals in der Vergangenheit und kommen immer wieder gerne hierher zurück.  Mittlerweile war der Platz vor der Bühne gefüllt und seine Hits wurden mitgesungen. Nach zwei Schweizer Künstler war es dann Zeit für einen Gast aus der Nachbarschaft. Gregor Meyle - Von ihm hatte ich schon viel gehört, jedoch noch nie live gesehen. Mit seiner tollen Liveband, begeisterte er das Publikum. Ebenso war in seiner Band ein bekanntes Gesicht - der Schweizer Schlagzeuger Massimo Buonanno (z.N. Myron, Seven). Trotz der Grösse des Festival fühlte es sich so an, als würde er zu Hause in deinem Wohnzimmer spielen. Abgelöst wurde der Deutsche von niemand anderem als den legendären Patent Ochsner. Zur dieser Band muss ich wohl nichts sagen. Jedes Mal Hühnerhaut pur wenn sie ihre Songs wie Bälpmoos, Scharlachrot und wie sie alle heissen zum Besten geben. So viele Menschen jeder Altersklasse, die Wort für Wort mitsingen und einfach diese wunderschönen Momente geniessen… Zum Abschluss (also für mich zumindest) sorgte das britische Duo Hurts für ein weiteres Musikalisches Highlight. Als ich sie auf ihrer letzten Tour in Bern gesehen habe - eigentlich gingen wir auch nur weil Pegasus Supportband war - war ich nicht wirklich begeistert. An diesem Abend jedoch gefielen sie mir viel besser. Bessere Show und sie gingen wesentlich mehr aufs Publikum ein. Anschliessend verabschiedete ich mich von meinen beiden Freundinnen und stieg müde aber glücklich in mein Auto ein und machte mich auf den langen Heimweg.

Wie jedes Jahr war es wunderschön und ich freue mich auf die nächste Ausgabe mit hoffentlich vielen tollen Acts!

Der Festivalsommer neigte sich damit langsam aber sicher dem Ende entgegen, leider. Das letzte grosses Openair wurde mit sensationellem Wetter und traumhafter Aussicht belohnt. Einfach nur herrlich!

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Heitere 2016

Heitere 2016 – die Vorfreude war kaum mehr auszuhalten in den Tagen davor. Schon am Mittwochnachmittag waren wir auf dem Zofinger Hausberg, um unser Zelt aufzustellen. Am Donnerstag brachten wir unser Gepäck hoch, bevors dann am Freitag endlich definitiv los ging. 

KUNZ eröffnete die 3-tägige Sause. Und was war das bitte für ein Folkfest! Wir hatten lange darauf gewartet, dass er da spielen kann und waren deshalb wohl noch ein Quäntchen aufgeregter als normal ;-)

Nach dem einen oder anderen Bier stand für uns Sido auf dem Plan. Dieser sorgte bei den Rap-Fans für gute Stimmung. Obwohl wir uns nicht den gesamten Auftritt angesehen hatten, kannten wir doch das eine oder andere Lied mehr als gedacht ;-)

Die Rockbar des Kofmehl Solothurn, war an dem Abend unser favorisiertes Ziel. Nebst guter Musik führten wir auch sehr gute Diskussionen an dem Abend :) Ausserdem floss auch der Alkohol in für uns unüblichen Mengen :P

Der erste Festivaltag endete erst, als sich die Sonne schon längst wieder zeigte.

Dementsprechend mangelte es uns ziemlich an Schlaf, den wir nach dem Einkauf in der Stadt nachholten. Ein bisschen vor dem Zelt rumliegen und nichts tun muss am Heitere schliesslich auch mal sein ;)

Mit Hecht starteten „unsere“ Konzerte am zweiten Festivaltag. Es war zwar sehr sehr warm, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat. Ob Charlotta, Gymnastique oder Tanze, das Publikum feierte mit den Hecht-Jungs.

Auch Jack Savoretti vermochte mit seiner Stimme das Heitere-Publikum zu verzaubern. Hühnerhaut pur. Bei Bastian Baker standen wir am Samstag erstmals vor der grossen Lindenbühne, der auf dieser schon das zweite Mal spielte.

Fettes Brot, die ebenfalls auf der selben Bühne standen, konnten wir uns nicht entgehen lassen. Vom Hunger getrieben, verabschiedeten wir uns jedoch relativ früh wieder und widmeten uns unserem alljährlichen Heitere-BBQ ;-)

Nach einem „Verdauungsnickerchen“ (Hört sich besser an so, eigentlich waren wir einfach hundemüde) hatten wir wieder Energie für einen weiteren Abstecher in die Rockbar.

Im Vergleich zur ersten Nacht haben wir in der Zweiten allerdings bedeutend mehr geschlafen, worüber wir ganz froh waren ;)

Der Sonntag startete für uns schon früh. Bereits um 11.15 Uhr standen Nickless auf der kleineren Parkbühne. Weiter gings mit Troubas Kater, denen wir mit einem Ohr zugehört haben, während wir uns beim M-Budget Stand am Tischkicker versuchten ;-)

Auf Alvaro Soler waren wir gespannt. Mit seinen spanischen Liedern und seinem charmanten Auftreten konnte er uns überzeugen. Ohrwurmpotenzial sehr hoch! :D

Anschliessend mussten wir ans aufbrechen denken, und packten unsere Sachen zusammen und bauten unser Zelt ab.

Pünktlich zum Auftritt von 77 Bombay Street standen wir wieder vor der Bühne. Wie erwartet verwandelten die vier Brüder den Platz vor der Lindenbühne in eine riesige Sause – Stagediving inklusive. Zu unserer Erleichterung warf die Bühne endlich einen Schatten und wir entkamen der brütenden Sonne etwas.

Direkt im Anschluss startete Bligg seine Show. Das hiess für uns einmal quer übers Festgelände und vor die andere Bühne gestanden. Das Publikum drehte noch einmal so richtig auf und Bligg genoss den Auftritt sichtlich.

Zum Abschluss hatten die Veranstalter James Morrison verpflichtet. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Jedoch haben wir uns nach knapp der Hälfte des Sets auf den Heimweg gemacht – nicht weil uns die Show nicht gefallen hätte, sondern um dem Ansturm auf die Shuttlebusse zuvor zu kommen.

Von der Zugfahrt zurück nach Luzern könnte man schon fast einen eigenen Blogpost schreiben, aber das ersparen wir euch an der Stelle lieber ;) Wir haben jedenfalls sehr sehr viel gelacht in der halben Stunde ;)

Nach dem Heitere ist ja bekanntlich vor dem Heitere, so freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe auf dem Zofinger Hausberg und sagen Tschüss Heitere, bis nächstes Jahr!

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Feelgood-Festival Niedergösgen

Die zehnte und letzte Ausgabe des Feelgood-Festivals konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die familiäre Atmosphäre und das überschaubare Gelände hatten es uns jedes Jahr aufs Neue angetan.

Gut gelaunt und bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg nach Niedergösgen. Nachdem wir unser neues Zelt im Garten von Kims Eltern aufgestellt hatten, war unser nächstes Ziel das Mösli.

Pünktlich zu Yokko, betraten wir das Festgelände. Die Jungs rockten die Bühne, trotz der relativ wenigen Zuschauer, was wir sehr sehr schade fanden. Aber ändern konnten wir leider auch nicht viel daran. Nach einem kurzen Abstecher und einem Schwatz am Merchstand, ging es auf der Bühne weiter mit Paddy Murphy. Die österreichische Irish-Folk-Band sorgte mit ihren Outfits für Aufsehen und mit ihrer Musik für Stimmung. Die kleinen und grossen Besucher tanzten munter vor der Bühne. Zum dritten Mal auf der Feelgood-Bühne stand der nächste Act. Baschi sorgte mit seiner Band für Lacher und Gänsehaut-Momente. Nebst den neuen Songs vom aktuellen Album „Zwüsche dir und mir“ durften natürlich auch seine grössten Hits wie „Irgendwie Wunderbar“, „Bring en Hei“ und „Wenn das Gott wüsst“ nicht fehlen. Anschliessend brauchten wir eine Pause. Das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten war für ein kleines Festival wie das Feelgood wie immer sehr breit gefächert. Von Pizza über Pommes bis zum Rachlette-Brot gab es vieles. Auch ein Ausflug in die asiatische Küche war möglich.

Auch Florian Ast war nicht zum ersten Mal zu Gast auf dem Mösli. Der Berner vermochte seine Zuhörer mehrheitlich mit Geschichten zu unterhalten. „Daneli“, „Ängu“ und „Sex“ durften natürlich im 90-minütigen Set nicht fehlen.

Um Kräfte für den zweiten Tag zu sparen, machten wir uns anschliessend auf den Heimweg. Auf unseren Isomätteli im Zelt liessen wir den Tag nochmals Revue passieren.

Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Garten. Daran könnten wir uns gewöhnen. ;)

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool bei einem Drink und Knabberzeug. Nachdem die ersten Regenwolken sich wieder verzogen hatten und sich die Sonne nochmals zeigte, machten auch wir uns ein allerletztes Mal auf dem Weg zum Feelgood-Gelände.

Dodo eröffnete unseren letzten Feelgood-Abend. Der Zürcher begeisterte mit seinen Hits das in Scharen angereiste Publikum. Spätestens beim „Hippiebus“ hatten alle den Aha-Moment J

Für Liricas Analas hatten wir schon sehr viel Sympathie übrig, da es Bündner sind. Von uns aus, hätten sie auch einfach da stehen und drauf los quatschen können. J

Aber auch die rätoromanischen Songs fanden bei uns und dem restlichen Publikum Anklang. In unseren Augen war jedoch der Bass etwas zu extrem, weshalb man den Text teilweise kaum hören konnte.

Gespannt warteten nun alle auf den absoluten Höhepunkt des Festivals: Patent Ochsner. Davor durfte aber die Verdankung und Verabschiedung des OK’s nicht fehlen.

Das OK räumte nun die Bühne für Büne & Co. ;-) (Ja, wir wissen, dass der schlecht war) Das dicht gedrängte Publikum feierte vom ersten Ton mit. Ob „Bäupmoos“ oder „Fischer“, jeder Song wurde lauthals mitgesungen. Man lag sich in den Armen, streckte Feuerzeuge in die Luft und genoss die magische Atmosphäre. Zum Abschluss des Konzerts wurde „Scharlachrot“, angestimmt, was bei vielen für Hühnerhaut sorgte.

Weiter gings für uns danach in der „Schnäggi-Zäggi-Bar“, wo wir bis in die frühen Morgenstunden weiterfeierten. Als es schon beinahe wieder hell wurde, verkrochen wir uns für ein paar Stunden Schlaf in unser Zelt.

 

Noch können wir nicht glauben, dass dies das vorläufig letzte Feelgood-Festival war.

An dieser Stelle möchten auch wir uns ganz herzlich beim OK bedanken für die vielen unvergesslichen Momente , euren Einsatz und die genialen Konzerte in den letzten 10 Jahren. DANKE!

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Gurtenfestival Bern

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Seit Wochen....nein Wochen sind untertrieben! Seit Monaten freuten wir uns auf dieses eine Wochenende. Vier Tage in eine andere Welt eintauchen und einfach geniessen. Weit weg von Stress, Sorgen und dem Alltag. 

Mit Sack und Pack gings dann am Donnerstagmittag nach Bern. Kurz das Gepäck in unserem viertägigen Daheim verstauen und ab auf den Berg. Pünktlich zur Show von Frank Turner & The Sleeping Souls haben wirs dann auch noch nach oben geschafft. Gekannt haben wir ihn bis zu diesem Tag noch nicht. Uns hat es definitiv gefallen! Der Britische Chartstürmer begeisterte mit seiner Art die, trotz schlechten Wetters, gut gelaunten Festivalbesucher. Auf den nächsten Festivalact waren wir gespannt. Bisher haben wir nur Gutes über Nathaniel Rateliff gehört. Als wir dann bei der Zeltbühne angelangt waren, war es schon ziemlich voll. Leider waren viele Leute rundherum mehr daran interessiert sich lautstark zu unterhalten, statt der Musik zuzuhören. Somit verzogen wir uns nach der Hälfte der Show wieder in Richtung Hauptbühne. The Lumineers haben uns ehrlich gesagt etwas enttäuscht. So richtig drangen sie nie zum Publikum durch. Sehr schade! Umso mehr freuten wir uns auf den nächsten Act. Ganze 10 Jahre musste er warten, bis er wieder auf dem Güsche spielen durfte. Ja wir gebens zu, wir lieben Rea Garvey. Mit seiner einzigartigen Art begeieterte er das Publikim vom ersten Moment an, magisch. Ein gut gelungener Querschnitt aus seinen drei Alben und seine Hitsingle "Supergirl" von seiner früheren Band Reamonn standen auf dem Programm. Dieser Hit wurde in Gedenken an Hank Merk zum Besten gegeben. Ein grossartiger Mensch, der seine Karriere im Positiven sehr stark beeinflusst hat. Danke für deine wunderbare Worte lieber Rea!  Auch uns fehlt Hank jeden Tag! 

Seine Show war definitiv unser Highlight des Tages. Das Hightlight für viele Besucher stand aber erst noch bevor. Niemand geringeres als Muse konnten die Organisatoren an diesem Abend als Headliner buchen. Die kalten Temperaturen gehen bei solch einer Show ganz einfach vergesssen. Ihre Show war ein riesen Spektakel. Die vielen Eindrücke mussten wir erstmal verarbeiten. So machten wir uns nachher auf dem Heimweg und neue Energie für den nächsten Tag  zu sammeln. 

Der Freitag startete mit einem ausgiebigen Zmorge und regem Austausch. Schliesslich waren nicht alle von uns schon am Donnerstag auf dem Berg. Kim war am Donnerstag noch in Basel bei Cro und Malky (siehe Blogpost hier). Bei der Gurtenbahn angekommen, staunten wir nicht schlecht, als wir mehr oder weniger direkt durchlaufen konnten, ohne gross anstehen zu müssen. So waren wir sehr schnell beim Festgelände angekommen. Das Wetter war ebenfalls besser als am Vortag. Zumindest blieb es trocken. Wenn sich auch die Sonne immer mal wieder hinter den Wolken versteckte. 

Das erste Highlight des Tages wartete auf der Waldbühne. Die Basler Les Touristes, die am Waldbühnecontest zu den Gewinnern gehörten, durften wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Dass Joris zeitgleich auf der Zeltbühne spielte, wurmte uns doch ein bisschen, war aber dank Ohrwürmer wie "Oh Madame", "Anarchie" und "Openair"schnell vergessen. Die gute Laune der Band sprang schnell auch auf das Publikum über und aus dem 75-minütigen Konzert wurde eine wahre Party. 

Weiter gings anschliessend mit Johnossi auf der Hauptbühne. Bei diesen Schweden wurde uns schnell klar, dass sie unseren Geschmack nicht wirklich trafen. Nach ein paar Songs machten wir uns auf den Weg, etwas zu Essen zu holen und machten es uns anschliessend im Zelt gemütlich. Hier zündeten bald die nächsten Schweden ihr Feuerwerk. Royal Republic brachten die Zeltbühe zum Beben! Wir waren völlig begeistern von ihrer Show. Der Sänger punktete mit witzigen Bemerkungen und dem Einbeziehen des Publikums, das nicht minder begeistert war, als wir. 

Auf der Hauptbühne standen als nächstes Gentleman & Ky-Mani Marley auf der Bühne. Letzterer ist der Sohn des berühmten Reggaemusikers Bob Marley. Nichtsdestotrotz haben wir schnell festgestellt, dass die zwei es nicht vermochten eine Beziehung zum Publikum aufzubauen. Nach dem Cover von "No Woman, No Cry" verzogen wir uns wieder zurück zur Zeltbühne und warteten gespannt auf Annenmaykantereit. Von den Deutschen hatten wir schon viel Gutes gehört und wollten uns nun auch selber von deren Livequalität überzeugen. Die tiefe Stimme des Sängers verursachte Hühnerhaut und lud zum träumen ein. Den Song "Pochahontas" hatten wir noch eine ganze Weile im Ohr :) *Es tut mir leid Pochahontas* 

Nun stand aber eines der ganz ganz grossen Highlights des Wochenendes an: Passenger. Mehr muss man auch eigentlich gar nicht dazu sagen. Die britische One-Man-Show brachte wahre Magie auf den Güsche. Auf der riesigen Hauptbühne versetzte uns Mike Rosenberg (so sein bürgerlicher Name) in eine andere Welt. Er liess uns träumen, mitsingen und in Erinnerung schwelgen. 

Von Wanda bzw. Manillio haben wir nicht mehr sehr viel mitbekommen, da wir mittlerweile zu müde waren und so den Heimweg antraten. 

Ein paar Stunden und eine wohltuende Dusche später sassen wir wiederum beim Frühstück mit frischen Mangos, Wassermelone und Passionsfrüchten, während wir und über das Programm unterhielten. (Ja, wir waren selber erstaunt über unsere gesunde Ernährung während des Festivals! :P ) 

Der dritten Tag auf dem Berner Hausberg war schon wesentlich wärmer als die ersten beiden. Endlich zeigte sich auch die Sonne in ihren vollen Pracht und die Wolken hatten sich endgültig verzogen. Unseren Anfang dieses Festivaltages machten die vier Brüder von 77 Bombay Street. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir sie uns endlich wieder live ansehen. Wir konnten es nicht lassen und hatten uns ein Plätze in der ersten Reihe gesichert. Neben der Show der Jungs waren die Securities ein riesen Highlight. Bei jedem Song haben sie mitgeklatscht oder getanzt und das Publikum in den vorderen Reihen ebenfalls noch animiert mitzumachen. Daumen Hoch an dieser Stelle! :) 

Nach so viel Zeit an der Sonne (wir mussten schliesslich unsere Plätze ganz vorne schon früh sichern) brauchten wir erstmal eine Pause am Schatten. Ebenso durfte der traditionelle Sirup beim M-Budget-Pavillon nicht fehlen :P

Nachdem wir uns erholt hatten, folgte ein Wahnsinnskonzert von Bastille. Wir waren absolut geflasht von der Energie der Band. Unglaublich was da abging. Direkt ohne Pause gings dann weiter auf unsere geliebte Zeltbühne (Wir lieben sie wirklich! Dort haben wir die besten Gurtenkonzerte gesehen). Dort trat unser Namensgeber Bastian Baker mit seiner Band auf. Nachdem er 2012 auf der Waldbühne und 2014 auf der Hauptbühne stand, zeigte er nun wie gesagt auf der Zeltbühne sein Können. Wir sind etwas voreingenommen, wir geben es zu, aber es war eine gute Show und es hat viel Spass gemacht, die Truppe mal wieder in Action zu sehen. Auch hier war leider wieder eine Überschneidung mit dem Hecht-Konzert, die uns extrem gewurmt hat und uns auch die Entscheidung nicht leicht machte. 

Zum Abschluss dieses Tages pilgerten wir nochmals zur Waldbühne, wo Baschi auftrat. Nach neun langen Jahren durfte auch Baschi wieder auf dem Gurten auftreten, was er sichtlich genoss. Auch was die Zuschauer angeht, war der Ansturm auf die Waldbühne riesig. Die Band genoss das Konzert sichtlich und liess die Sau raus. :) 

Danach traten wir unseren Heimweg an, aber anstelle der Bahn, entschieden wir uns dazu, den Fussweg zu nehmen. Ohne Stau oder Unterbrechungen schafften wir es nach Wabern runter und schlussendlich nach Hause ins Bett.

Der vierte und letzte Tag stand früher vor der Tür, als uns lieb war. Nachdem wir unser Gepäck am Bahnhof eingeschlossen hatten, hiess es ein letztes Mal "rauf auf den Berg". Pünktlich zum Auftritt von Namika standen wir wieder bei unserer geliebten Zeltbühne :) Da wir sie letztes Jahr am Energy Stars for Free schon gesehen hatten, und da nicht wirklich begeistert waren, waren wir ihrem Auftritt gegenüber ziemlich skeptisch. Dennoch hatte sie in unseren Augen eine zweite Chance verdient. Und siehe da, man hatte das Gefühl, sie sei im Vergleich zum letzten Mal wie ausgewechselt. Eine coole, solide Performance. Natürlich durfte auch der bekannteste ihrer Songs "Lieblingsmensch" nicht fehlen. Als nächstes war es an John Newman, das Gurtenpublikum zu unterhalten. Wow, was für ein Auftritt. Das Energiebündel sprang und tanzte auf der Bühne rum, während seine einzigartige Stimme das partywillige Gurtenvolk beschallte. 

Weiter gings wiederum auf der Waldbühne mit Nickless. Den Zürcher Sunnyboy konnten wir uns nicht entgehen lassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Technik wurde es doch noch ein sehr cooles Konzert. Übrigens, wir finden Nickless hat einer der schönsten Banner. Daumen hoch dafür :) 

Wieder bei der Hauptbühne folgte unser absolutes Wochenendhighlight - Mr. James Bay! Ja, wir sind bizli verliebt in seine Musik und seine Stimme. Der gut gelaunte Brite sorgte für eine Riesenstimmung auf dem Berg und spätestens bei "let it go" gabs beim Publikum kein Halten mehr und der Güsche-Chor ertönte. Hühnerhaut pur. Bay unterhielt das Publikum mit witzigen Anekdoten, wie beispielsweise dass dies der wohl beste Sonnenbrand sei, den er jemals hatte. 

Für uns war das der perfekte Abschluss eines genialen Wochenendes. Nach einem feinen Znacht gings dann wieder ins Tal und heimwärts. 

Danke Gurtenfestival 2016 und bis nächstes Jahr! 

 

 

 

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Summerstage Festival Basel

Mit besserem Wetter als vorhergesagt, empfing einen der Park im Grünen, wo an diesem Abend die Band Malky in einen vielversprechenden Abend startete.

Der Pop-Rock der Berliner Jungs war eingängig und einzigartig. Die Berliner verstanden, das Publikum zu unterhalten, forderten sie zum Mitsingen und Mitklatschen auf, während der Sound angenehm variierte zwischen rockigen Nummern oder, wie Sänger Daniel Stoyanov sagte, Serenaden.

Cro's Bühnenaufbau über drei „Stockwerke“ war eindrücklich. Vom ersten Ton an, war das Publikum gefesselt von ihm, seiner Band und dem Orchester und klatschten und sangen mit. Davon, dass das MTV unplugged-Album ruhiger daher kommt, spürte man am Konzert leider nicht sehr viel.

Cro sprang umher, animierte das gesamte Publikum zum Mitmachen.

Nach einer guten Stunde verschwand nicht nur das Orchester von der Bühne, sondern die gesamte Band inklusive einem sehr gut gelaunten Cro. Nach ein paar Momenten der Verwirrung meldete sich eine Stimme über die Lautsprecher, die die nächsten Schritte erklärte. Die Stimme liess die Besucher des ausverkauften Summerstage wissen, dass es anschliessend einen „Turn Up“ gebe, und man sich für diesen aufwärmen müsse. So stampfte das Publikum und klatschte während Cro sich wieder ins Geschehen einmischte und nach einem Outfitwechsel zusammen mit Danju auf die Bühne trat. Nach ein paar gemeinsamen Tracks, wo natürlich auch „Meine Gang“ nicht fehlen durfte, folgte noch ein kurzer Freestyle am Bühnenrand sitzend, ehe Danju die Bühne wieder verliess. Zeitgleich stiess das Orchester wieder zum Rest der Band und es folgten nochmals einige Songs vom Unplugged Album. Natürlich durfte auch der Hit „Bye Bye“ nicht fehlen. Ebenso setzte sich der Panda-Mann für zwei Songs an ein Klavier, welches wie von Zauberhand aus dem Bühnenunterbau hervorkam.

Nicht nur das Publikum war gut gelaunt. Auch die Künstler waren zu Scherzen aufgelegt. Die orangenen Sponsorenhüte, welche an das Publikum verteilt wurden, verleiteten Malky zur Frage, ob sich die Holländer doch noch qualifiziert hätten, während Cro dazu aufforderte, sie in die Luft zu schmeissen. Selber fand er keinen Gefallen daran („Die sind nicht mal schön“)

Abschliessend bleibt zu sagen, dass das Konzert ein grosses Highlight war. Cro und seine Band haben fast zweieinhalb Stunden auf der Bühne gestanden und so gut wie das gesamte MTV unplugged Album gespielt. Auch die Kulisse des Summerstage Festivals bot einen grandiosen Rahmen. Dass das Wetter ebenfalls mitgespielt hat, ist das Tüpfelchen auf dem I.

Nach dem Konzert ging es von Basel direkt nach Bern bzw. Ostermundigen zu Gaëlle, um das Gurtenfestival zu besuchen. :P (Soviel zum Thema verrückt ;) ) 

Was dort alles geschehen ist, erzählen wir euch im Blogpost über den Güsche ;) 

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Lakeside Festival Hergiswil NW

Die Festivalperle am Vierwaldstättersee ist zurück. 

Dass dieser Event in diesem Jahr überhaupt stattfindet, ist keine Selbstverständlichkeit. Im Jahr 2013, bei der letzten Ausgabe, fiel das Festival wortwörtlich ins Wasser. Vier Tage Dauerregen zerrten ein riesiges Loch in die Vereinskasse. Die Rede ist von 70'000.- CHF Schulden - nicht gerade wenig für ein kleines Festivals. Doch so einfach geben die Hergiswiler ihr Heiligtum nicht auf. Dank der Unterstützung von vielen tollen Menschen und der Wemakeit Aktion (ja, natürlich haben wir gerne für einen solch tollen Anlass gespendet!) wurde der Schuldenberg bekämpft. Nach der Auszeit im letzen Jahr freuten wir uns in diesem Jahr riesig darauf, tolle Musik mit herrlicher Aussicht zu geniessen:-)

 

Los gings am Donnerstagabend. Für einmal wurden die Sitzbänke rausgeholt und man durfte es sich gemütlich machen. Wer tanzen und abgehen wollte, musste sich noch einen Tag gedulden. Dafür wurden die Lachmuskeln extrem strapaziert. Das Lakeside Festival lud zum Comedyabend ein. Joël von Mutzenbecher, Stéphanie Berger und Fabian Unteregger sorgten für eine tolle Stimmung an diesem lauen Sommerabend.

 

Am Freitag war dann erst mal wieder arbeiten angesagt. Naja, schliesslich war es ja noch nicht ganz Wochenende. Gegen Abend waren wir dann wieder zurück auf dem Gelände. Basement Saints sorgten für viel Rock'n'Roll. Die markante Stimme des Leadsängers und die eingängigen Beats liess einfach nichts anders übrig. Man musste sich einfach dazu bewegen. Übrigens spielten die drei letztes Wochenende sogar am Gurtenfestival, in der Bamboo Bar. Hach, wie ist die Welt auch klein. Mit den "Local Heroes aus Haïrgiswil" den Haïrdrÿer schoss der Stimmumngsbarometer i n die Höheund innert Sekunden waren die 80er Jahre in greifbarer Nähe. Die vier einheimischen Energiebündel legten einen glamurösen Auftritt hin und brachten die Menge zum toben. Auch die letzte Band vom Abend wusste genau, wie man live abliefert. Nicht grundlos wurden sie bei den letztjährigen Swiss Music Awards als Best Live Act Nominiert. Todmüde machten wir uns dann auf den Heimweg. Kräfte sammeln für den letzen Tag...

 

Unser letzer Festivaltag wurden von Brasscode eröffnet. Die neunköpfige HipHop Truppe durchmischt gekonnt fetten Bläsersound mit Raptexten auf Mundart. Die Türklinke wurde direkt an die nächste Nidwaldner Formation weitergegeben. HebDiDe mit der einzig wahren Tanzmusik aus Nidwalden waren am Start. Ihre eingängigen Melodien gespickt mit Songtexten im Nidwaldnerdialekt sorgten für grossen Anklang beim Publikum. Nein, nach diesen beiden einheimischen Gruppen war noch nicht genug, denn die einheimische Musikszene hat noch mehr zu bieten. Der Hergiswiler Wortakrobat Maze und seine Band durfte seit 2002 endlich wieder mal auf der Rössliwiese spielen! Pflegeleicht eröffnete damals das allererste Lakeside überhautp! Hach...einfach schön. Die letzten beiden Acts trafen nicht so wirklich unseren Geschmack und so hatten wir es aus musikalischer Sicht gesehen.

 

Fazit: Liebes Lakeside Festival, schön bist du wieder zurück. Die familiäre Atmosphäre, die Unterstützung von lokalen/unbekannte Bands und die unglaublich tolle Standort machen dich einzigartig. UND genau so wollen wir dich in den nächsten Jahren wieder erleben:)

 

 

 

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Quellrock Openair Bad Ragaz

Zum dritten Mal in Folge nahmen wir den Weg auf den Freudenberg Bad Ragaz unter die Räder bzw. Füsse. Das kleine aber feine Festival hat uns schon vor zwei Jahren bei unserem ersten Besuch begeistert. Die Kulisse in der alten Burgruine ist einmalig und wir haben das vorher so nicht gekannt.

Mit dem Gratis-Shuttlebus geht es vom Parkplatz der Pizolbahnen zum Festgelände des Quellrock Openairs. Nach einem kurzen Fussmarsch war unser Ziel, das Zelt aufzustellen bevor der Regen wieder einsetzte.

Wir waren aber nicht nur zum reinen Vergnügen dort, nein, auch die Arbeit rief. Wir waren wie schon bei unseren vergangenen Einsätzen im Festzelt eingeteilt, was bedeutete wir versorgten die Besucher mit Getränken und zapften Bier.

Wir wurden also mit dem Helferbändel und –Shirt ausgestattet. Bevor unsere Schicht aber begann, konnten wir das Konzert von Stefanie Heinzmann und ihrer Band geniessen. Das Walliser Energiebündel rockte die Quellrockbühne. Ihr Openairprogramm ist eine gute Mischung zwischen ihren rockigen Nummern und den ruhigeren Songs. Die Abendstimmung und der leichte Regen bot ein perfektes Ambiente für den Song „Chance of Rain“ – ein Gänsehaut-Moment.

Ab Mitternacht standen wir hinter dem Tresen und plauderten mit den teils angeheiterten Gästen und hatten einen lustigen Einsatz.

Fix und fertig fielen wir in unser Zelt und amüsierten uns über die Diskussionen draussen, bevor wir wenigstens für ein paar Stunden Schlaf fanden.

Am nächsten Morgen machten wir einen kleinen Ausflug ins Dorf, wo wir uns ein Frühstück besorgten und etwas Knabberzeug um den Tag zu überstehen ;)

Neben dem Bergbach, der etwas unterhalb der Ruine durchfliesst, machten wir es uns gemütlich. Nach dem Essen genossen wir die angenehme Temperatur im Schatten und wuschen uns und die Haare. Danach waren wir einigermassen sauber und vor allen Dingen eins, wach. ;)

Wieder beim Zelt angekommen, befestigten wir die Sturmverspannungen und machten es uns auf der Campingdecke im Schatten gemütlich.

Nach einer Weile war allerdings fertig gefaulenzt und die Konzerte riefen. Den Anfang machte Marius auf der Startrampe, bevor Hecht das Publikum auf der Hauptbühne begeisterte. Die Jungs waren sich auch für ein Tänzchen im Matsch mitten im Publikum alles andere als zu schade – Gummistiefel inklusive ;-)

Baschi, der als nächstes auf der Bühne stand, hatte am knappen EM-Aus der Schweizer Nationalmannschaft zu knabbern. Er betonte anfangs, dass es ihm nichts ausmachen würde, jedoch merkte man während des Konzerts, dass es ihn doch nicht so kalt liess. Nichts desto Trotz, war es auch von ihm und seiner Band eine gelungene Show.

Auch wir hatten natürlich das Spiel verfolgt und mitgefiebert, und waren natürlich auch dementsprechend enttäuscht über das Ausscheiden „unserer“ Mannschaft.

Anschliessend hatten wir noch Zeit uns im Helferbereich zu verpflegen. An dieser Stelle ein riesengrosses DANKE an die ganze Crew, die die beiden Tage dafür sorgt, dass es den Helfern an nichts fehlt. Ihr seid grossartig! :-D

Trotz des langen Tages war die Müdigkeit vorerst wie weggefegt, als wir unsere Schicht antraten. Als der Ansturm etwas nachliess, drehte sich der Spiess allerdings um, und die Müdigkeit überkam uns doch etwas. Tapfer hielten wir jedoch durch und verabschiedeten uns gegen halb 5 von den wenig übrig gebliebenen Helfern. Zurück auf dem Zeltplatz mussten wir leider feststellen, dass unser Zelt dem Sturm leider nicht standgehalten hat. Schweren Herzens mussten wir uns leider davon verabschieden, war es uns doch in den letzten vier Jahren an diversen Openairs ein gemütliches, manchmal auch chaotisches Zuhause.

Nach dem Abbau machten wir uns auf den Heimweg und waren froh, konnten wir in unseren eigenen Betten schlafen.

Das nächste Quellrock Openair findet vom 23. – 24. Juni 2017 statt.

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Kunz am Rosenfest Weggis

Hier noch ein paar Eindrücke vom "Kunzert" am Rosenfest in Weggis. 

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Pentatonix im Hallenstadion

Am Dienstag 14. Juni 2016 trat die amerikanische Acapella-Band „Pentatonix vor einem bescheidenen Publikum im Hallenstation Zürich auf. Ich war, trotz anstrengender Lernphase meiner Abschlussprüfungen vor Ort und für mich eine willkommene Abwechslung.

 

Als Opening Act stand das Ehepaar „Us the Duo“ auf der Bühne. Die musikalische Liebesgeschichte war durch eingängige Lieder, betörende Stimmen und wenig instrumentalen Einfluss geprägt. Das aufmerksame Publikum wurde auch durch einmalige Medleys von Adele bis Michael Jackson unterhalten. Ich empfehle jedem, sich das Duo anzuhören. Das nächste Konzert in der Schweiz ist am 06. Oktober im Plaza Club Zürich. Mehr Infos auch auf der Homepage.

 

Nach einer kurzen Umbaupause waren Pentatonix, bestehend aus Scott Hoying, Mitch Grassi, Kirstin Maldonado, Avi Kaplan und Kevin Olusola, an der Reihe. Beeindruckende Stimmen und tolle Songs begleiteten das kleine aber feine Publikum durch den Abend.

Das Cello-Solo von Kevin löste eine regelrechte Begeisterungswelle im Hallenstadion aus. Doch dies sollte nicht die Einzige Überraschung des Abends bleiben.

„Us the Duo“ wurde nochmals auf die Bühne geholt um mit Pentatonix, deren neuste Single mit Jason Derulo „If I ever fall in love“ zu singen.

Auch Fans aus dem Publikum durften auf der Bühne nicht fehlen. Sie suchten sich einige Fans aus und holten sie auf die Bühne für das Lied „Misbehavin‘“.

Verlegene Blicke, Freudentränen und überglückliche Gesichter prägten diesen tollen Moment.

Die anschliessende Zugabe war wohl der mit Abstand emotionalste Moment des Abends. Komplett ohne Mikrofone sangen die fünf jungen Amerikaner „Light in the Hallway“ in Gedenken an die Opfer in Orlando.

Diese andächtige Stille, die sich im Hallenstadion ausbreitete, war ein magischer Moment.

„New Year’s Day“ war ihr letztes Lied des Abends. Begleitet wurden sie von Fanvideos, was zu einem mehr als gelungenen Abschluss beitrug. Acapellafans kamen jedenfalls voll auf ihre Kosten.

Die Zeilen „We could be, kings of the world“  begleiteten mich auf idem Heimweg und sind mein Mantra für die noch anstehenden Prüfungen. Hoffentlich bringen sie Glück.

 

 

 

Text und Bilder: Gaëlle

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Hallo Openairsaison, Hallo Argoviafäscht

Alle Jahre wieder. Das Argoviafäscht gehört genauso zu unserem Festivalsommer wie die Sonnenbrille und Glace :)

 

Im Gegensatz zu anderen Jahren, waren wir dieses Jahr aber nicht schon Stunden vor Türöffnung da. Auch wir werden schliesslich älter ;-)

Obwohl wir nicht wirklich grosse Trauffer-Fans sind, mussten wir zugeben,  dass er das Publikum begeistern konnte, und auch wir haben mitgeschunkelt.

Hecht brachten anschliessend die Sonne zurück ans Argoviafäscht. Auch sonst hat es sehr viel Spass gemacht, den Jungs auf der Bühne zuzusehen. Charlotta begleitete uns noch den ganzen Abend. Ein sehr eingängiger Ohrwurm.

Auf Joris waren wir sehr gespannt, vor allem nach seinem Auftritt bei Rea Garvey’s „Music Shake“. Wir wurden nicht enttäuscht. Zusammen mit seiner Band legte er eine sehr gelungene Performance aufs Parkett. Was uns am meisten fasziniert hat, war die farbige Gitarre. Am Liebsten hätten wir sie direkt mitgenommen ;) Nein, konnten wir natürlich nicht. Aber wir freuen uns, ihn am Gurtenfestival wieder zu sehen.

Zum sechsten Mal stand Baschi dieses Jahr auf der Bühne. Ein guter Openairmix aus all seinen Alben, wie wir finden. Zu Beginn seines Sets handelte er mit dem Publikum einen Deal aus: Wenn er einen Mojito bekäme, würde er zum Schluss den Fussballhit „Bring en hei“ spielen.  Das Publikum liess sich dies nicht zweimal sagen und zwei Songs später wurden ihm diverse Drinks aus der ersten Reihe entgegengestreckt.  Er hielt sein Versprechen und spielte den Song zum Schluss. Bekleidet war er mit einer Regenpellerine und Unterwäsche. Den Sinn dahinter verstehen wir auch nicht ganz, aber amüsant wars allemal ;)

Bevor Bligg die Bühne in Beschlag nahm, gönnten wir uns unter der grossen Auswahl an Essen ein feines Znacht :)

Bliggs Auftritt sahen wir uns zwar von ziemlich weit hinten an, was aber trotzdem viel Spass machte.

Da die weiteren Acts (Madcon und Redfoo von LMFAO) nicht wirklich unser Ding sind, machten wir uns dann schon wieder auf den Heimweg.

Wir hatten einen super Start in die Openairsaison! Danke an der Stelle ans Team von Radio Argovia! 

 

Der Openairsommer 2016 ist endlich gestartet. Wo wir sonst noch unterwegs sind und was wir dort alles erleben, kannst du hier jeweils lesen. Folge uns auch auf den Sozialen Netzwerken :) 

 

 

 

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