PINK @ LETZIGRUND ZÜRICH

Nach einem tollen Festivalsommer Start am Greenfield war dann auch wieder länger Ruhe bei uns. Doch am vergangenen Dienstag machten wir uns auf den Weg ins Letzigrund um eine der erfolgreichsten Entertainerinnen des 21. Jahrhunderts zu sehen.

 

Wie so oft war der Weg ins Letzigrund mit vielen Strapazen verbunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele Menschen und zu wenig Platz in den Trams und Bussen, ihr kennt das bestimmt. Naja, hin und wieder ist es aber ok, da sich der Aufwand ja fast immer lohnt. :) 

 

Nachdem wir es durch diese ganze Menschenmenge geschafft haben, waren wir endlich im Stadion. Pünktlich für den ersten Support Act, Vance Joy.

 

Ein sehr talentierter junger Mann. Mit eingängigen Melodien und einer wirklich einzigartigen Stimme hat er das schon anwesende Publikum schnell in seinen Bann gezogen. Anfangs hatten wir den Eindruck, dass die doch eher autotunelastigen Songs live wohl weniger funktionieren würden. Welch ein Irrglaube. Der Sänger hat wirklich sehr grosses Talent und weiss damit umzugehen. Wir waren begeistert.  Mit seinem Hit Riptide hat er seinen Auftritt beendet und das Publikum war schon mal ziemlich in Fahrt.

Nach dem jungen Australier setzte sich ein DJ ans Werk. Dieser Mann nennt sich DJ KidCutUp. Ein Amerikaner mit gutem Musikgeschmack. Er hat sich schnell in unser Herz geschlängelt um ehrlich zu sein. Unsere Vorstellung eines DJ's als Supportact war definitiv ein anderer.  Er spielte Songs, die jeder kannte und mitsingen konnte, die Übergänge waren einfach nur der Hammer und er mischte noch selber - live. Wir waren ziemlich beeindruckt von diesem Mann aus Milwaukee - Wisconsin.

Als er sich dann verabschiedete, war die Stimmung auf Hochtouren und alle warteten gespannt auf PINK.

 

Das Intro der amerikanischen Sängerin war echt amüsant. Ein Mann spielte das Filmintro von 20th Century Fox auf der Blockflöte. Kurz darauf schwang sich Pink auf einem Kronleuchter auf die Bühne. Das Konzert startete mit voller Wucht. Sie tanzte und turnte auf der Bühne umher und sang noch dazu. Schon vom Zuschauen blieb einem fast die Luft weg. 

 

Jedenfalls schritt das Konzert in grossen Schritten voran und die Sängerin überraschte uns mit vielen alten, sowie neuen Hits. Die Setliste war sehr gut durchmischt. Für alle war etwas dabei. Auch wenn man das Album Beautiful Trauma nicht kannte, konnte man trotzdem quasi immer mitsingen. Denn Hits wie "So what?", "Fucking perfect" und "Funhouse" durften natürlich nicht fehlen.

 

Nicht nur PINK gab hundert Prozent von sich. Alle, die auf der Bühne standen, gaben alles und machten aus dem Konzert eine riesen Show! Allen Musiker und Tänzer auf der Bühne sah man die Freude und den Spass an ihrer Arbeit an. Dieser Anblick macht für uns ein gutes Konzert aus. 

 

Leider war nicht alles eitel Sonnenschein aus unserer Sicht.  Der Sound war nicht so gut abgemischt. Die hohen und tiefen Töne überschlugen sich immer wieder. Dies war zwar sehr schade, hielt uns aber nicht von der mega Party ab, die auf der Bühne statt fand.

 

Was wirklich zählte war, dass man überall vor Freude glänzende Augen und glücklich tanzende Menschen sah. Wir alle vergassen all unsere Sorgen für diesen einen Abend.

 

Das Fazit von diesem Konzert ist, dass es trotz des Sounds einfach nur genial war und man diese Frau unbedingt mal live sehen muss, wenn man gerne ihre Musik hört. Auch wenn die Tickets nicht gerade günstig sind, lohnt es sich allemal, das Geld in eines ihrer Konzerte zu investieren.

 

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