Festivalblog #4

Openquer Zell & Summerstage Basel ..Lest hier was da jeweils los war :) 

Openquer Zell

Schon vor zwei Jahren führte uns das gute Programm ins kleine Dörfchen Zell. Damals noch am Familiensonntag, spielen KUNZ dieses Jahr am Samstagabend. Zusammen mit Dada Ante Portas. 

Aber von Anfang an: Dada Ante Portas machten den Anfang - zumindest für uns. Früher waren wir gar nicht da. :) Auch wenn wir das kürzlich veröffentlichte Album "When Gravity Fails" noch nicht wirklich kennen, haben uns die neuen Songs sehr überzeugt. Natürlich durften auch Songs wie "Bloom", "I'm Allright Jack" & "Taking your Love" nicht fehlen, die das Publikum fast am meisten überzeugten. 

Nach einer kurzen Umbaupause gings dann weiter mit dem Mundart-Folk von Kunz. Gut gelaunt betrat die Band die Bühne, war zu Scherzen aufgelegt und liess das Publikum ihre Freude spüren. Ob "Chlini Händ", "Schwedinne" oder "Settig Momänte", das Publikum war sehr sehr textsicher. 

Nach dem Konzert führte unser Weg wieder aus dem grossen Festzelt, damit wir uns das Feuerwerk ansehen konnten. 

Leider setzte natürlich genau dann der Regen ein. Mit ein Grund weshalb wir schon kurz nach dem Feuerwerk den Heimweg antraten. 

Trotzdem war es für uns ein vollkommen gelungener Abend auf einem mit sehr viel Liebe gestaltetem Gelände. 

 

 

Summerstage Basel

Der Park im Grünen in Münchenstein stand während des Summerstage Festivals ganz im Zeichen der Musik. 

Nachdem der erste Festivaltag mit Passenger einen würdigen Abschluss gefunden hatte, ging es am Freitag mit einem ebenso guten Programm weiter. Die Oltner Band „Memory of an Elephant" eröffnete den Abend. Leider habe ich davon nichts mitbekommen, da die Anreise doch länger dauerte als geplant. Jedoch bin ich sicher, dass sie eingängigen Rhythmen und Melodien sehr gut zum Ambiente des Summerstage Festivals gepasst haben. Als nächstes begeisterten „Otto Normal" mit ihrem Deutsch-Rap das Publikum. Der Frontmann hatte das Publikum bestens im Griff, animierte es zum Mitsingen und –klatschen. Die Besucher ihrerseits machten die Spässe gerne mit und man spürt die gute Laune auf dem gesamten Gelände. 

Highlight und Headliner des Abends waren die „Söhne Mannheims" – in Originalformation. Als das Bühnensetting für die Band aufgebaut wurde, war die Vorfreude des Publikums fast mit den Händen greifbar. Auch die vereinzelten Regentropfen vermochten der Stimmung keinen Abbruch zu tun. 

Pünktlich um 20 Uhr betraten dann die Söhne Mannheims rund um Henning Wehland und Xavier Naidoo die Bühne. Zwischen den Songs scheuten sie auch nicht davor, ihre Meinung auch zu politischen Themen zu äussern, was auch von den Besuchern teilweise mit Zustimmenden Applaus quittiert wurde. Die Stimmung des Konzerts wurde durch die Dämmerung und die fast schon bedrohlichen Wolken noch verstärkt, was für eine ganz eigene Magie gesorgt hat. Dass, das Bandküken noch seinen Geburtstag feierte, nahmen seine Bandkollegen als Anlass, zusammen mit dem Publikum „Happy Birthday" anzustimmen. Natürlich durften auch einige der grössten Hits der Band wie „Und wenn ein Lied" & „Das hat die Welt noch nicht gesehen" nicht fehlen. Vor allem Ersterer war begleitet von einem wahren Gänsehautmoment, als nach Aufforderung der Musiker das Publikum die Handys und Feuerzeuge zückte und so den Hügel vor der Bühne zum Strahlen brachte. Das Publikum wurde über zwei Stunden bestens unterhalten und verliess das Summerstage-Gelände mit einem verträumten Lächeln. 

Der Samstag stand dann wiederum ganz im Zeichen der Schweizer Musik. Kurz nach Einlass startete der Tag mit dem Zürcher Trio von „baba shrimps". Mit ihrem kürzlich erschienenen Album „Road to Rome“ haben sie auf der Summerstage-Bühne für viel Energie gesorgt. Schade, dass das Konzert so kurz nach Türöffnung begonnen hatte und das Gelände dementsprechend noch relativ leer war. Deutlich mehr Publikum stand dann bei „NEMO“ vor der Bühne. Der Berner Rap-Newcomer zeigte sein Talent ob bei seinem „Himalaya“ oder auch bei einem Cover des „Zündhölzli“ von Mani Matter.

Danach war es an der Zeit für die Lokalhelden „Lovebugs“. Die Truppe um Adrian Sieber wurde herzlich empfangen. Neben „Everybody Knows I Love you“ und „Avalon“ durfte natürlich auch der Eurovision-Song „Highest Heights“ nicht im Set fehlen. Man spürte, dass das Basler Publikum eine spezielle Verbindung zu „ihren“ Lokalmatadoren pflegte.

Nichts desto trotz wurde es mit einsetzen der Dämmerung für die Bieler Pegasus. Mit Songs vom neuen Album „Beautiful life“ im Gepäck spickten sie das Set aber auch mit alten Songs wie „Rise Up“, „Technology“ oder auch „Lay Low“. Ein Gänsehautmoment des Sets war auch die Performance von „I take it all“ wo wie schon am Vortag der Hügel in ein Lichtermeer verwandelt wurde. Mit einem Cover von Elvis Presley’s „Mama“ in Rock’n’Roll-Manier verabschiedeten sich Pegasus und machten die Bühne frei für die zweiten Headliner und letzten Act des Summerstage Basel 2017: Lo&Leduc. Im Publikum gab es kein Halten mehr. Zwischen Songs vom neuen Album „Ingwer und Ewig“ wie die Single „Mis Huus Dis Huus“ warteten die Besucher vor allem auf „Jung Verdammt“ und „All die Büecher“. Mit der Stimmung auf dem Höhepunkt beendeten Lo & Leduc ihr Set und auch das Summerstage Festival 2017.

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