Festivalblog #3

Der Freudenberg ruft - da kommen wir natürlich gern!  Wie auch schon in den vergangen Jahren, haben wir uns auch in diesem Jahr für einen Helfereinsatz am Quellrock Openair in Bad Ragaz gemeldet. 

Wie schon im Bericht vom letzten Jahr (Hier zu finden)  schätzen wir vor allem die Atmosphäre des Festivals. Das Gelände in der Burgruine ist überschaubar und die Stimmung ist sehr gut. 

Als erstes hiess es natürlich wieder "einen geeigneten Platz finden und Zelt aufstellen". Aber was ist eigentlich ein geeigneter Platz? Für uns heisst das, möglichst eben (Nicht dass wir beim Schlafen ständig umherrutschen) und wie in Bad Ragaz mit einer schönen Aussicht ;-) 

Als auch die letzte Schnur der Sturmverspannung befestigt war (Ja, wir lernen aus unserem Fehler vom letzten Mal) ging's ganz hoch auf den Berg ins Gelände. 

Nachdem wir das Helfershirt abgeholt hatten, machten wir es uns vor der Bühne gemütlich. Wo kurze Zeit später schon Damian Lynn auf der Bühne stand. Nebst seinem Drummer hat er neu auch einen Bassisten dabei, der ihn unterstüzt. Wir fandens gut, aber gewöhnungsbedürftig um ehrlich zu sein. 

Nach einer kurzen Umbaupause gings dann weiter mit Itchy (Ehemals Itchy Poopzkid). Auf das Deutsche Trio waren wir mehr als gespannt. Was sollen wir sagen. Die drei haben echt alles gegeben! Das Publikum hatten sie fest im Griff, liessen sie singen, klatschen und springen. Und keiner zu klein ein Punk-Fan zu sein. Zwei Jungs aus dem Publikum - wie es sich für einen echten Punk gehört natürlich mit perfekt sitzendem Iro, durften ihre Tanzkünste zusammen mit der Band dem Publikum präsentieren. Sehr cool! 

Nach der Show ging's für uns zurück in den Helferbereich, wo wir vor der Arbeit noch ein leckeres Abendessen bekamen. Sowieso mangelt es den Helfern dort an nichts - an der Stelle nochmal ein herzliches DANKE an alle Beteiligten! 

Der zweite Festivaltag begann nicht so früh wie gewohnt. Denn erstens waren wir wohl ordentlich müde und zweitens hatte sich die Sonne noch nicht wirklich gezeigt, sodass es im Zelt nicht allzu warm wurde. Dafür waren wir von einem fremden Besucher in unserem Zelt ;-) Er hat sich offensichtlich in den falschen Zelteingang gelegt, sehr zu unserer Belustigung. 

Wer uns kennt weiss auch, das ein bisschen Plantschen im Bächli für uns ebenso zum Quellrock gehört, wie ein Konzert. Da das Wetter aber nicht so heiss war wie in den vergangenen Jahren, haben wir heuer darauf verzichtet (Skandal!) und stattdessen die vom OK gebaute Dusche getestet. Sehr coole Idee wie wir finden. Hoffentlich gibt es die auch nächstes Jahr wieder! :) 

Konzerttechnisch gings für uns los mit den Pedestrians (unsere "Künstler des Monats" August). Wir haben schon viel gehört von der Badener Combo, und wollten uns nun auch live von ihnen überzeugen. 

Me&Marie, die im Anschluss spielten, haben uns dann weniger überzeugt. Sie machten ihre Sache zwar gut, dafür dass sie nur zu zweit sind, ist aber einfach nicht unser Geschmack. Sorry! 

Umso mehr haben wir uns auf From Kid gefreut. Die beiden Bündner haben wir schon 2015 am Pfadi Openair "Moods" gesehen und haben uns dort schon überzeugt. Auch von den technischen Schwierigkeiten liessen sich die beiden nicht aus der Ruhe bringen. 

Der Act, auf den wir uns mit Abstand am Meisten gefreut haben, war ganz klar Pegasus. Die Bieler Jungs haben bei uns schon einen speziellen Platz im Herzen und die neuen Songs sind live einfach grandios. Das Festival-Set ist eine gelungene Mischung aus alten und neuen Songs und reisst das Publikum jeweils mit. 

Für uns hiess es danach wieder ab an die Arbeit. Wir hatten die letzte Schicht, was für uns hiess ab 23.00 Uhr bis es uns nicht mehr braucht. Wir mögen diese Schicht, keine Ahnung weshalb. 

Bei Tagesanbruch verkrochen wir uns noch für ein paar Stunden in unser Zelt, bevor wir alles wieder einpackten und in Silvias "Chrutzli" (Ja, wir mögen das Auto sehr!) nach Hause fuhren. 

Bad Ragaz - wir sehen uns spätestens am 22./23. Juni 2018 für die nächste Ausgabe des Quellrock Openairs wieder! :) 

 

 

 

 

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