Jahresabschluss in der Lenzerheide

Die letzten Tage im 2016 haben wir in der Lenzerheide verbracht. 4 sonnige, lustige und schöne Tage liegen hinter uns. Wenn ihr wissen möchtet, was wir alles erlebt haben, unbedingt diesen Post lesen ;) 

Am letzten Mittwoch starteten wir unsere letzte Reise im Jahr 2016. Unser Weg führte uns ins schöne Bündnerland, genauer gesagt nach Parpan. Dort haben wir als erstes unser Zimmer bezogen. Viel Platz bot dieses allerdings nicht. ;-) Aber wir haben uns entsprechend eingerichtet. Nach einem Spaziergang durch den kleinen Ort, haben wir es uns in unseren Betten gemütlich gemacht und uns so wieder aufgewärmt. Denn trotz Sonnenschein war es ziemlich kalt, sobald diese sich hinter den Berggipfeln gesenkt hat. Nach einem guten Nachtessen in unserem Hotel haben wir uns den Abend mit Kartenspielen um die Ohren geschlagen. 

Am Donnerstag wollten wir dann die Gegend etwas genauer erkunden und wir fuhren mit dem Postauto hoch in Richtung Lenzerheide. Der zugefrorene Heidsee war wunderschön anzusehen, und so beschlossen wir spontan, dort einen Spaziergang zu machen. Auch wir haben uns, wie so viele andere Menschen, auf das Eis getraut. Mit einem anfangs mulmigen Gefühl im Bauch wagten wir die ersten Schritte auf dem Natureis. Mit jedem weiteren Schritt verflog jedoch diese Unsicherheit und wir fühlten uns zunehmend wohler. 

Als wir einmal quer über den See gelaufen waren, fuhren wir mit dem Bus ins Dorf hinein und suchten uns da ein Plätzchen an der Sonne. Fündig wurden wir im "Iis-Paradies", wo wir es uns gemütlich machten und den Kindern beim herumtollen auf dem Eis zuschauten. 

Gegen Abend traten wir dann wiederum den Weg Richtung Parpan an, wo wir im Hotel wieder ein gutes Abendessen genossen und Linda das "Ciao Sepp"-spielen  beibrachten :) 

Am Freitagmorgen stiess dann auch Silvia noch zu uns, die die ersten Tage leider noch nicht dabei sein konnte. Zu viert verbrachten wir den grossteil des Tages im Schwimmbad der Lenzerheide. Das warme Aussenbecken hatte es uns da besonders angetan. Während man gemütlich im warmen Bad schwamm, konnte man auf der Piste daneben, die Wintersportler beobachten und die Sonne geniessen. 

Am Abend folgte dann das erste grosse Highlight und der eingentliche Grund für unseren Trip in die Berge: Das erste von zwei Konzerten der Kids of Adelaide. Es war echt schön die Jungs endlich mal wieder in der Schweiz zu sehen. Wir waren auch überrascht, wie gut das Publikum mitgemacht hat - obwohl es zwischendurch auch mal ziemlich laut war. Ebenfalls spielten die zwei einen unveröffentlichten Song (!) - Wow, mehr können wir dazu im Moment nicht sagen. 

Nach einer Runde Heuschnaps (der vom Wetterhorn natürlich) mit den "Kids" machten wir kurzen Abstecher in den Club über der Bar. Diesen verliessen wir nach schätzungsweise 15 Minuten, weil die Musik so überhaupt nicht unser Geschmack war. So machten wir uns auf den Weg nach Parpan, wo unser Hotel lag. 

Den letzten Tag des Jahres verbrachten wir wiederum am See, denn auch Silvia wollte sich den Spaziergang auf dem See nicht entgehen lassen. 

Den Silvesterabend verbrachten wir im Kurhaus Lenzerheide. Dort stieg eine Party mit dem Motto "Moulin Rouge", wo auch die Kids of Adelaide ihr zweites Konzert spielten. Der Anfang der Party war ziemlich harzig und auch Silvesterstimmung wollte sich bei uns nicht so wirklich einstellen. Der DJ (bzw. die DJane?) schien aber mit dem Jahreswechsel plötzlich auch einen neuen Musikgeschmack entwickelt zu haben, und nach Mitternacht wurde die Musik richtig gut. Nach einer Burlesque-Show (die wohl das Motto rechtfertigen sollte) war es dann endlich Zeit für Live-Musik von den Kids of Adelaide. Das Publikum war gut drauf und klatschte und tanzte mit. Auch wir hatten natürlich jede Menge Spass. Nach dem Konzertteil schien die Party erst so richtig los zu gehen. Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert was das Zeug hielt. Auch die Neujahrswünsche durften natürlich nicht fehlen. ;-) 

Alles in allem war es ein gelungener Abend, von dem wir selber positiv überrascht waren (weil uns das Motto des Abend ziemlich skeptisch gemacht hatte). An der Stelle ein grosses Merci an alle die dabei waren :) 

Die Dämmerung setzte schon fast wieder ein, als wir endlich in unseren Betten lagen. Allerdings war das nicht von kurzer Dauer, da bereits zwei Stunden später der Wecker klingelte. Wie es unsere Tradition will, zog es uns auch an diesem 1. Januar wieder nach Interlaken ans Touch the Mountains. Mehr darüber lest ihr dann im nächsten Blogpost. 

 

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