Badi Openair Stansstad

Dieses Jahr endete unser Openairsommer relativ spät. Mit dem Badi Openair in Stansstad nämlich. Leider war das Wetter nicht unbedingt auf unserer Seite. Allerdings hatten wir den ganzen Sommer so viel Glück mit dem Wetter, dass wir schon länger damit gerechnet hatten, dass es regnen würde.

 

Die Regenjacke im Gepäck machten wir uns am frühen Nachmittag also auf den Weg ins beschauliche Nidwalden.

 

Wie der Name schon sagt, fand das Festival im Strandbad statt. Als wir ankamen, war das Kinderprogramm mit Ponyreiten und Hüpfburg in den letzten Zügen.

Den musikalischen Auftakt machte Claude Lötscher mit seiner Band. Das überschaubare Publikum schien von der sympathischen Art des jungen Wallisers angetan, wir waren da keine Ausnahme. Auch seine Stimme und die Songs vermochten uns zu überzeugen. Viel zu schnell beendete er sein Set und überliess die Bühne dem nächsten Act. Für uns war das das Stichwort, uns im Zelt so weit wie möglich etwas aufzuwärmen. Denn der Wind und das bescheidene Wetter sorgten für leichtes Frösteln.

So kam es, dass wir Augustine’s Suspenders leider nur von weitem gehört haben.

Allmählich wurde es vor der Bühne auch etwas voller, denn der nächste Act war kein geringerer als Jan Oliver.  Wir freuten uns seit Monaten auf den Abend, denn leider sehen wir ihn viel zu wenig. Man spürte, wieviel Spass er und seine Band hatten und es wirkte ansteckend. Mit „Streets of Martero“ spielte er auch einen unseren Lieblingssongs, nebst den bekannten Songs vom Album „Great Escape“, wobei „Stay young“ natürlich auch nicht fehlen durfte.

Auch dieses Set war viel zu schnell vorüber, jedoch freuten wir uns nun auf den letzten Act des Abends – und des ganzen Openairsommers – Damian Lynn. Wie gewohnt wurde er von seinem Schlagzeuger Marcel Munz und seiner Loopstation begleitet. Das überschaubare Publikum hatte seinen Spass - uns eingeschlossen. So bekamen wir die Songs seines Debutalbums „Count To Ten“ zu hören. Mal in Begleitung des Schlagzeugs, mal nur mit Gitarre.

Bei der Zugabe machte sich bei uns irgendwie ein Funken Wehmut breit. Denn das würde nun endgültig der Abschluss des diesjährigen Openairsaison sein.

Als Zugabe der Zugabe stimmte Damian noch sein Cover von „All I want“ an. Als grosse Kodaline-Fans lieben wir auch das Original. Auch Damians Version ist sehr sehr schön. So war es ein perfekter Abschluss dieses Sommers.

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