Summerdays Festival Arbon

Mit etwas Verspätung berichtet Silvia gerne noch über das Summerdays Festival in Arbon ;)

Kurz nach dem Mittag nahm ich dann den Weg Richtung Arbon mit dem Auto auf mich. Kurz vor der Abfahrt noch schnell die Fahrstrecke ausgecheckt. Easy kein Problem...dachte ich. Und ja ich habe mich wieder verfahren, wie jedes Jahr. Irgendwie verpasse ich jedes Jahr die richtige Verzweigung zu wählen. Also fuhr ich wiederum den schönen Bodensee entlang, durch viele schöne Dörfer und kam doch noch rechtzeitig in Arbon an. Glücklicherweise habe ich mehr als genügend Fahrzeit eingerechnet. Als ich auf dem Festivalgelände eintraf, waren meine beiden Begleiterinnen bereits da. Die Sonne brannte, es war heiss. Viele Leute haben es sich im Schatten gemütlich gemacht oder nahmen ein abkühlendes Bad im Bodensee. Wir jedoch begaben uns vor die Bühne und warteten gespannt auf den Auftritt von YOKKO. Wir freuten uns, auch wenn ich sie schon einen Tag vorher in Aarau gesehen habe. :) Von guter Musik bekommt man eben nie genug!

Wie erwartet wurde ein solides Programm abgeliefert und die Leute hatten sichtlich Freude an ihrer Musik. Leider war die Zeit so schnell um, dass es für die Zugabe nicht mehr gereicht hat. Schade, denn ich hätte „I see it all“ sehr gerne gehört! Sie versprachen aber, auf der Clubtour würde es dann bestimmt eine geben. Also los liebe Ostschweizer, Tickets kaufen für die Show in St. Gallen! Weitere Tourdaten findet ihr auf der Website von YOKKO :)  Während der Umbaupause wurde die Zeit genutzt um den Flüssigkeitbedarf unseres Körpers zu decken. Weiter ging es mit einem alten Bekannten. Baschi und seine Band rockten diese Bühne bereits schon mehrmals in der Vergangenheit und kommen immer wieder gerne hierher zurück.  Mittlerweile war der Platz vor der Bühne gefüllt und seine Hits wurden mitgesungen. Nach zwei Schweizer Künstler war es dann Zeit für einen Gast aus der Nachbarschaft. Gregor Meyle - Von ihm hatte ich schon viel gehört, jedoch noch nie live gesehen. Mit seiner tollen Liveband, begeisterte er das Publikum. Ebenso war in seiner Band ein bekanntes Gesicht - der Schweizer Schlagzeuger Massimo Buonanno (z.N. Myron, Seven). Trotz der Grösse des Festival fühlte es sich so an, als würde er zu Hause in deinem Wohnzimmer spielen. Abgelöst wurde der Deutsche von niemand anderem als den legendären Patent Ochsner. Zur dieser Band muss ich wohl nichts sagen. Jedes Mal Hühnerhaut pur wenn sie ihre Songs wie Bälpmoos, Scharlachrot und wie sie alle heissen zum Besten geben. So viele Menschen jeder Altersklasse, die Wort für Wort mitsingen und einfach diese wunderschönen Momente geniessen… Zum Abschluss (also für mich zumindest) sorgte das britische Duo Hurts für ein weiteres Musikalisches Highlight. Als ich sie auf ihrer letzten Tour in Bern gesehen habe - eigentlich gingen wir auch nur weil Pegasus Supportband war - war ich nicht wirklich begeistert. An diesem Abend jedoch gefielen sie mir viel besser. Bessere Show und sie gingen wesentlich mehr aufs Publikum ein. Anschliessend verabschiedete ich mich von meinen beiden Freundinnen und stieg müde aber glücklich in mein Auto ein und machte mich auf den langen Heimweg.

Wie jedes Jahr war es wunderschön und ich freue mich auf die nächste Ausgabe mit hoffentlich vielen tollen Acts!

Der Festivalsommer neigte sich damit langsam aber sicher dem Ende entgegen, leider. Das letzte grosses Openair wurde mit sensationellem Wetter und traumhafter Aussicht belohnt. Einfach nur herrlich!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0