Heitere 2016

Heitere 2016 – die Vorfreude war kaum mehr auszuhalten in den Tagen davor. Schon am Mittwochnachmittag waren wir auf dem Zofinger Hausberg, um unser Zelt aufzustellen. Am Donnerstag brachten wir unser Gepäck hoch, bevors dann am Freitag endlich definitiv los ging. 

KUNZ eröffnete die 3-tägige Sause. Und was war das bitte für ein Folkfest! Wir hatten lange darauf gewartet, dass er da spielen kann und waren deshalb wohl noch ein Quäntchen aufgeregter als normal ;-)

Nach dem einen oder anderen Bier stand für uns Sido auf dem Plan. Dieser sorgte bei den Rap-Fans für gute Stimmung. Obwohl wir uns nicht den gesamten Auftritt angesehen hatten, kannten wir doch das eine oder andere Lied mehr als gedacht ;-)

Die Rockbar des Kofmehl Solothurn, war an dem Abend unser favorisiertes Ziel. Nebst guter Musik führten wir auch sehr gute Diskussionen an dem Abend :) Ausserdem floss auch der Alkohol in für uns unüblichen Mengen :P

Der erste Festivaltag endete erst, als sich die Sonne schon längst wieder zeigte.

Dementsprechend mangelte es uns ziemlich an Schlaf, den wir nach dem Einkauf in der Stadt nachholten. Ein bisschen vor dem Zelt rumliegen und nichts tun muss am Heitere schliesslich auch mal sein ;)

Mit Hecht starteten „unsere“ Konzerte am zweiten Festivaltag. Es war zwar sehr sehr warm, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat. Ob Charlotta, Gymnastique oder Tanze, das Publikum feierte mit den Hecht-Jungs.

Auch Jack Savoretti vermochte mit seiner Stimme das Heitere-Publikum zu verzaubern. Hühnerhaut pur. Bei Bastian Baker standen wir am Samstag erstmals vor der grossen Lindenbühne, der auf dieser schon das zweite Mal spielte.

Fettes Brot, die ebenfalls auf der selben Bühne standen, konnten wir uns nicht entgehen lassen. Vom Hunger getrieben, verabschiedeten wir uns jedoch relativ früh wieder und widmeten uns unserem alljährlichen Heitere-BBQ ;-)

Nach einem „Verdauungsnickerchen“ (Hört sich besser an so, eigentlich waren wir einfach hundemüde) hatten wir wieder Energie für einen weiteren Abstecher in die Rockbar.

Im Vergleich zur ersten Nacht haben wir in der Zweiten allerdings bedeutend mehr geschlafen, worüber wir ganz froh waren ;)

Der Sonntag startete für uns schon früh. Bereits um 11.15 Uhr standen Nickless auf der kleineren Parkbühne. Weiter gings mit Troubas Kater, denen wir mit einem Ohr zugehört haben, während wir uns beim M-Budget Stand am Tischkicker versuchten ;-)

Auf Alvaro Soler waren wir gespannt. Mit seinen spanischen Liedern und seinem charmanten Auftreten konnte er uns überzeugen. Ohrwurmpotenzial sehr hoch! :D

Anschliessend mussten wir ans aufbrechen denken, und packten unsere Sachen zusammen und bauten unser Zelt ab.

Pünktlich zum Auftritt von 77 Bombay Street standen wir wieder vor der Bühne. Wie erwartet verwandelten die vier Brüder den Platz vor der Lindenbühne in eine riesige Sause – Stagediving inklusive. Zu unserer Erleichterung warf die Bühne endlich einen Schatten und wir entkamen der brütenden Sonne etwas.

Direkt im Anschluss startete Bligg seine Show. Das hiess für uns einmal quer übers Festgelände und vor die andere Bühne gestanden. Das Publikum drehte noch einmal so richtig auf und Bligg genoss den Auftritt sichtlich.

Zum Abschluss hatten die Veranstalter James Morrison verpflichtet. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Jedoch haben wir uns nach knapp der Hälfte des Sets auf den Heimweg gemacht – nicht weil uns die Show nicht gefallen hätte, sondern um dem Ansturm auf die Shuttlebusse zuvor zu kommen.

Von der Zugfahrt zurück nach Luzern könnte man schon fast einen eigenen Blogpost schreiben, aber das ersparen wir euch an der Stelle lieber ;) Wir haben jedenfalls sehr sehr viel gelacht in der halben Stunde ;)

Nach dem Heitere ist ja bekanntlich vor dem Heitere, so freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Ausgabe auf dem Zofinger Hausberg und sagen Tschüss Heitere, bis nächstes Jahr!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0