Feelgood-Festival Niedergösgen

Die zehnte und letzte Ausgabe des Feelgood-Festivals konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Die familiäre Atmosphäre und das überschaubare Gelände hatten es uns jedes Jahr aufs Neue angetan.

Gut gelaunt und bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf den Weg nach Niedergösgen. Nachdem wir unser neues Zelt im Garten von Kims Eltern aufgestellt hatten, war unser nächstes Ziel das Mösli.

Pünktlich zu Yokko, betraten wir das Festgelände. Die Jungs rockten die Bühne, trotz der relativ wenigen Zuschauer, was wir sehr sehr schade fanden. Aber ändern konnten wir leider auch nicht viel daran. Nach einem kurzen Abstecher und einem Schwatz am Merchstand, ging es auf der Bühne weiter mit Paddy Murphy. Die österreichische Irish-Folk-Band sorgte mit ihren Outfits für Aufsehen und mit ihrer Musik für Stimmung. Die kleinen und grossen Besucher tanzten munter vor der Bühne. Zum dritten Mal auf der Feelgood-Bühne stand der nächste Act. Baschi sorgte mit seiner Band für Lacher und Gänsehaut-Momente. Nebst den neuen Songs vom aktuellen Album „Zwüsche dir und mir“ durften natürlich auch seine grössten Hits wie „Irgendwie Wunderbar“, „Bring en Hei“ und „Wenn das Gott wüsst“ nicht fehlen. Anschliessend brauchten wir eine Pause. Das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten war für ein kleines Festival wie das Feelgood wie immer sehr breit gefächert. Von Pizza über Pommes bis zum Rachlette-Brot gab es vieles. Auch ein Ausflug in die asiatische Küche war möglich.

Auch Florian Ast war nicht zum ersten Mal zu Gast auf dem Mösli. Der Berner vermochte seine Zuhörer mehrheitlich mit Geschichten zu unterhalten. „Daneli“, „Ängu“ und „Sex“ durften natürlich im 90-minütigen Set nicht fehlen.

Um Kräfte für den zweiten Tag zu sparen, machten wir uns anschliessend auf den Heimweg. Auf unseren Isomätteli im Zelt liessen wir den Tag nochmals Revue passieren.

Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Garten. Daran könnten wir uns gewöhnen. ;)

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool bei einem Drink und Knabberzeug. Nachdem die ersten Regenwolken sich wieder verzogen hatten und sich die Sonne nochmals zeigte, machten auch wir uns ein allerletztes Mal auf dem Weg zum Feelgood-Gelände.

Dodo eröffnete unseren letzten Feelgood-Abend. Der Zürcher begeisterte mit seinen Hits das in Scharen angereiste Publikum. Spätestens beim „Hippiebus“ hatten alle den Aha-Moment J

Für Liricas Analas hatten wir schon sehr viel Sympathie übrig, da es Bündner sind. Von uns aus, hätten sie auch einfach da stehen und drauf los quatschen können. J

Aber auch die rätoromanischen Songs fanden bei uns und dem restlichen Publikum Anklang. In unseren Augen war jedoch der Bass etwas zu extrem, weshalb man den Text teilweise kaum hören konnte.

Gespannt warteten nun alle auf den absoluten Höhepunkt des Festivals: Patent Ochsner. Davor durfte aber die Verdankung und Verabschiedung des OK’s nicht fehlen.

Das OK räumte nun die Bühne für Büne & Co. ;-) (Ja, wir wissen, dass der schlecht war) Das dicht gedrängte Publikum feierte vom ersten Ton mit. Ob „Bäupmoos“ oder „Fischer“, jeder Song wurde lauthals mitgesungen. Man lag sich in den Armen, streckte Feuerzeuge in die Luft und genoss die magische Atmosphäre. Zum Abschluss des Konzerts wurde „Scharlachrot“, angestimmt, was bei vielen für Hühnerhaut sorgte.

Weiter gings für uns danach in der „Schnäggi-Zäggi-Bar“, wo wir bis in die frühen Morgenstunden weiterfeierten. Als es schon beinahe wieder hell wurde, verkrochen wir uns für ein paar Stunden Schlaf in unser Zelt.

 

Noch können wir nicht glauben, dass dies das vorläufig letzte Feelgood-Festival war.

An dieser Stelle möchten auch wir uns ganz herzlich beim OK bedanken für die vielen unvergesslichen Momente , euren Einsatz und die genialen Konzerte in den letzten 10 Jahren. DANKE!

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