Quellrock Openair Bad Ragaz

Zum dritten Mal in Folge nahmen wir den Weg auf den Freudenberg Bad Ragaz unter die Räder bzw. Füsse. Das kleine aber feine Festival hat uns schon vor zwei Jahren bei unserem ersten Besuch begeistert. Die Kulisse in der alten Burgruine ist einmalig und wir haben das vorher so nicht gekannt.

Mit dem Gratis-Shuttlebus geht es vom Parkplatz der Pizolbahnen zum Festgelände des Quellrock Openairs. Nach einem kurzen Fussmarsch war unser Ziel, das Zelt aufzustellen bevor der Regen wieder einsetzte.

Wir waren aber nicht nur zum reinen Vergnügen dort, nein, auch die Arbeit rief. Wir waren wie schon bei unseren vergangenen Einsätzen im Festzelt eingeteilt, was bedeutete wir versorgten die Besucher mit Getränken und zapften Bier.

Wir wurden also mit dem Helferbändel und –Shirt ausgestattet. Bevor unsere Schicht aber begann, konnten wir das Konzert von Stefanie Heinzmann und ihrer Band geniessen. Das Walliser Energiebündel rockte die Quellrockbühne. Ihr Openairprogramm ist eine gute Mischung zwischen ihren rockigen Nummern und den ruhigeren Songs. Die Abendstimmung und der leichte Regen bot ein perfektes Ambiente für den Song „Chance of Rain“ – ein Gänsehaut-Moment.

Ab Mitternacht standen wir hinter dem Tresen und plauderten mit den teils angeheiterten Gästen und hatten einen lustigen Einsatz.

Fix und fertig fielen wir in unser Zelt und amüsierten uns über die Diskussionen draussen, bevor wir wenigstens für ein paar Stunden Schlaf fanden.

Am nächsten Morgen machten wir einen kleinen Ausflug ins Dorf, wo wir uns ein Frühstück besorgten und etwas Knabberzeug um den Tag zu überstehen ;)

Neben dem Bergbach, der etwas unterhalb der Ruine durchfliesst, machten wir es uns gemütlich. Nach dem Essen genossen wir die angenehme Temperatur im Schatten und wuschen uns und die Haare. Danach waren wir einigermassen sauber und vor allen Dingen eins, wach. ;)

Wieder beim Zelt angekommen, befestigten wir die Sturmverspannungen und machten es uns auf der Campingdecke im Schatten gemütlich.

Nach einer Weile war allerdings fertig gefaulenzt und die Konzerte riefen. Den Anfang machte Marius auf der Startrampe, bevor Hecht das Publikum auf der Hauptbühne begeisterte. Die Jungs waren sich auch für ein Tänzchen im Matsch mitten im Publikum alles andere als zu schade – Gummistiefel inklusive ;-)

Baschi, der als nächstes auf der Bühne stand, hatte am knappen EM-Aus der Schweizer Nationalmannschaft zu knabbern. Er betonte anfangs, dass es ihm nichts ausmachen würde, jedoch merkte man während des Konzerts, dass es ihn doch nicht so kalt liess. Nichts desto Trotz, war es auch von ihm und seiner Band eine gelungene Show.

Auch wir hatten natürlich das Spiel verfolgt und mitgefiebert, und waren natürlich auch dementsprechend enttäuscht über das Ausscheiden „unserer“ Mannschaft.

Anschliessend hatten wir noch Zeit uns im Helferbereich zu verpflegen. An dieser Stelle ein riesengrosses DANKE an die ganze Crew, die die beiden Tage dafür sorgt, dass es den Helfern an nichts fehlt. Ihr seid grossartig! :-D

Trotz des langen Tages war die Müdigkeit vorerst wie weggefegt, als wir unsere Schicht antraten. Als der Ansturm etwas nachliess, drehte sich der Spiess allerdings um, und die Müdigkeit überkam uns doch etwas. Tapfer hielten wir jedoch durch und verabschiedeten uns gegen halb 5 von den wenig übrig gebliebenen Helfern. Zurück auf dem Zeltplatz mussten wir leider feststellen, dass unser Zelt dem Sturm leider nicht standgehalten hat. Schweren Herzens mussten wir uns leider davon verabschieden, war es uns doch in den letzten vier Jahren an diversen Openairs ein gemütliches, manchmal auch chaotisches Zuhause.

Nach dem Abbau machten wir uns auf den Heimweg und waren froh, konnten wir in unseren eigenen Betten schlafen.

Das nächste Quellrock Openair findet vom 23. – 24. Juni 2017 statt.

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